Was steckt hinter den Zeilen?

Reitter, Karl
Verlag: mandelbaum-Verlag
Erscheinungsjahr: 2012
Titel: Bedingungsloses Grundeinkommen
Zusammenfassung: Mal ehrlich – wenn Sie morgens zur Arbeit fahren, weshalb tun Sie das eigentlich? Allein wegen des Geldes? Oder doch eher selbstbestimmt, aus innerem Antrieb? Wie auch immer die Antwort lautet - das bedingungslose Grundeinkommen wäre vielleicht eine verlockende Alternative. Denn es verspricht ein halbwegs auskömmliches Leben ohne den Zwang zur Erwerbsarbeit. Kann das wirklich funktionieren, und würde dann überhaupt noch jemand zur Arbeit gehen? Mit diesen Fragen hat sich jüngst der Österreicher Karl Reitter auseinandergesetzt. Sein kleines Buch zu diesem durchaus großen Thema ist nun in der Edition kritik und utopie des mandelbaum-Verlages erschienen. Und es bietet allerhand Bedenkenswertes.

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Reynolds, Richard
Verlag: orange press
Erscheinungsjahr: 2009
Titel: Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest
Zusammenfassung: Das wäre doch mal was:
Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, hat sich die ewig ungepflegte Brachfläche hinter der Bushaltestelle in ein Blütenmeer verwandelt. In dem grauen Betonkübel am Hauseingang sprießen plötzlich Tomaten und Kürbissen, und der triste Straßenrand ist von bunten Sonnenblumen gesäumt.
Eine wundersame Eingebung des Grünflächen-Amtes – oder eher das Werk von Guerilleros? Wer die Guerilla-Variante für Unfug hält, den belehrt Richard Reynolds eines besseren. Denn es gibt sie wirklich, die Guerilleros in der Stadt. Bewaffnet mit Hacken, Samentüten und einem Sack voll Erde kämpfen sie im kleinen wie im großen für die Kultivierung ungenutzten Landes. Richard Reynolds, Autor des Buches „Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest“ begann seine Karriere eher bescheiden. Fünf Monate, nachdem er 2004 in ein tristes siebziger-Jahre-Hochhaus bei London gezogen war, vermisste er nicht nur die Gartenarbeit, sondern störte sich auch zunehmend an den vernachlässigten und von Müll übersäten Beeten rund um das Haus. Er wurde kurzerhand selbst aktiv: mitten in der Nacht hackte er sich durch das erste Beet, entfernte den Müll und bepflanzte es neu. Das Buch, das aus der ungewöhnlichen Leidenschaft Reynolds entstanden ist, ist interessant und amüsant zu lesen – vor allem aber ist es ein fundiertes Handbuch für jeden, der sich der Bewegung anschließen will.
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Rodari, Gianni
Verlag: Reclam
Erscheinungsjahr: 2008
Titel: Grammatik der Phantasie
Zusammenfassung: „Hätten wir auch eine Phantastik wie eine Logik, so wäre die Erfindungskunst erfunden.“ Dieses Zitat von Novalis stellt Gianni Rodari seiner „Grammatik der Phantasie“ voran, einem Buch über das Geschichtenerfinden, das bereits 1973 erstmals in seinem Heimatland Italien erschienen ist. Rodari, der 1980 verstarb, ist ein bekannter Kinderbuchautor, der für seine Werke u. a. den Hans-Christian-Andersen-Preis erhielt. Die „Grammatik der Phantasie“ richtet sich an den erwachsenen Leser – und sie ist aktueller denn je.
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Roth, Gerhard
Verlag: Klett-Cotta
Erscheinungsjahr: 2007
Titel: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten
Zusammenfassung: Für die Tatsache, dass wir nicht nur vom Verstand, sondern auch ganz maßgeblich durch unser unbewusstes Ich gesteuert werden, hat Siegmund Freud bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Augen geöffnet. Er wurde seinerzeit dafür noch heftig angefeindet; heutzutage lässt sich der Einfluss des Unbewussten auch von Seiten der Hirnforschung nachweisen. In einem neuen Buch von Gerhard Roth, der promovierter Philosoph und Biologe ist, wird der aktuelle und übrigens sehr spannende Stand des Wissens über uns Selbst zusammengestellt und der Frage nachgegangen, warum wir so handeln, wie wir es tun. Das Buch heißt „Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten“ und ist bei Klett-Cotta erschienen.
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