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Suchergebnisse für "verlag" [45 Treffer]

  • Rezensionen - Preisler, Maximilian (100%)
  • Way Down South - Vor der Flut
    Beim Saarbrücker Geistkirch- Verlag ist ein Buch erschienen, das zum Reisen durch die Südstaaten der USA einlädt. Maximilian Preisler, als freier Autor im Hörfunk tätig, revidiert mit „Way Down South – Vor der Flut“ das häufig viel zu grob gezeichnete Amerikabild und stellt ihm ein facettenreiches Bild der Südstaaten gegenüber.
  • Rezensionen - Arnold, Rolf (100%)
  • Aberglaube Disziplin
    Der langjährige Leiter des Internats Schloss Salem, Bernhard Bueb, verfasste 2006 eine kleine, im List-Verlag erschienene Streitschrift mit dem Titel: „Lob der Disziplin“. Darin fordert er unter anderem eine vorbehaltlose Anerkennung von Autorität und Disziplin. Seine Streitschrift verdiente den Titel, denn sie entfachte einen breiten Diskurs über den vermeintlichen Erziehungsnotstand in Deutschland. Eine Antwort wurde von dem Pädagogen Rolf Arnold verfasst. Sie lautet: „Aberglaube Disziplin“.
  • Rezensionen - Reitter, Karl (100%)
  • Bedingungsloses Grundeinkommen
    Mal ehrlich – wenn Sie morgens zur Arbeit fahren, weshalb tun Sie das eigentlich? Allein wegen des Geldes? Oder doch eher selbstbestimmt, aus innerem Antrieb? Wie auch immer die Antwort lautet - das bedingungslose Grundeinkommen wäre vielleicht eine verlockende Alternative. Denn es verspricht ein halbwegs auskömmliches Leben ohne den Zwang zur Erwerbsarbeit. Kann das wirklich funktionieren, und würde dann überhaupt noch jemand zur Arbeit gehen? Mit diesen Fragen hat sich jüngst der Österreicher Karl Reitter auseinandergesetzt. Sein kleines Buch zu diesem durchaus großen Thema ist nun in der Edition kritik und utopie des mandelbaum-Verlages erschienen. Und es bietet allerhand Bedenkenswertes.
  • Rezensionen - Geisel, Sieglinde (66%)
  • Nur im Weltall ist es wirklich still
    Am 28. April 2010 ist der 13te internationale Tag gegen den Lärm. Ist die Welt seither leiser geworden – oder lauter? Wie hat sie früher geklungen? Die spontane Antwort, leiser und stiller sei es gewesen, greift eindeutig zu kurz – denn: Lärm und Stille haben überraschend viele Facetten. Die Autorin Sieglinde Geisel hat sie zusammengetragen. „Nur im Weltall ist es wirklich still“, so der Titel des kleinen Bandes, der jetzt im Galiani-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Clement, Rolf und Jöris, Paul Elmar (66%)
  • Die Terroristen von nebenan. Gotteskrieger aus Deutschland
    Ende April 2010 wurde ein Islamist von Nordrhein-Westfalen nach Saarbrücken überstellt, um dort eine zwölfjährige Haftstrafe zu verbüßen. Sein Name: Daniel Schneider. Aufgewachsen in Neunkirchen und katholisch erzogen, konvertiert Schneider mit 19 Jahren zum Islam. Drei Jahre später, 2007, werden er und drei weitere Islamisten, die sogenannte Sauerland-Gruppe,  wegen geplanter Bombenanschläge gegen US-Einrichtungen in Deutschland verhaftet.
    Schneider ist mittlerweile kein Einzelfall mehr, wie auch die aktuellen Meldungen zu Eric Breininger zeigen. Der Dschihad, der „Heilige Krieg“, scheint in manchen Kreisen „cool“ zu werden. Vermehrt suchen junge Männer aller Gesellschaftsschichten in der extremen islamistischen Radikalisierung eine neue Orientierung. Eine Entwicklung, die von den Journalisten Rolf Clement und Paul Elmar Jöris seit Jahren beobachtet wird. „Die Terroristen von nebenan. Gotteskrieger aus Deutschland“ – so der Titel ihres Buches, das jetzt beim Piper-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Fischer, Beat & Karin Widmer (66%)
  • Ameisenlöwe & Zimbelkraut. Tier- und Pflanzenporträts aus der Stadt
    An Giftbomben und Lauerjäger denkt wohl kaum, wer nur mal kurz in die Stadt geht. Das könnte sich ändern. Denn das städtische Tier- und Pflanzenleben hat einiges an Dramatik zu bieten. Als Stadtmensch geht man daran meist achtlos vorbei. Hinschauen lohnt sich aber, denn in Pflasterritzen und Grünstreifen spielen sich oft faszinierende Szenen ab. Der Schweizer Biologe Beat Fischer und die Grafikerin Karin Widmer haben jetzt ein Buch herausgebracht, das die Augen für diese alltäglichen Besonderheiten öffnet. „Ameisenlöwe & Zimbelkraut. Tier- und Pflanzenporträts aus der Stadt“, so der Titel.
  • Rezensionen - Kreutzer, Mary und Milborn, Corinna (66%)
  • Ware Frau. Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa
    Sklaverei, so sollte man meinen, ist eine Erscheinung der Vergangenheit – zumindest in Europa. Das dies leider ein Trugschluss ist, zeigen Mary Kreutzer und Corinna Milborn in ihrem Buch: „Ware Frau. Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa“. Auch im 21ten Jahrhundert werden Menschen gehandelt und verkauft – und sie leben mitten unter uns. Die Autorinnen haben den florierenden Menschenhandel zwischen Nigeria und Europa recherchiert, zeigen auf, wie Menschen in die Prostitution gezwungen werden – und warum klare Schuldzuweisungen so schwierig sind.
  • Rezensionen - Canzler, Weert & Knie, Andreas (66%)
  • Einfach aufladen. Mit Elektromobilität in eine saubere Zukunft
    Das Smartphone aus der Tasche ziehen, sich das nächste freie Auto anzeigen lassen, einsteigen, losfahren. Und am Ziel nicht lange einen Parkplatz suchen: Abstellen genügt, denn der nächste Nutzer des Fahrzeugs lässt nicht lange auf sich warten. KFZ-Steuern, hohe Benzinpreise oder teure Reparaturen sind passé; stattdessen werden am Monatsende alle Mobilitätskosten in einer Rechnung zusammenfasst. Dabei spielt das Verkehrsmittel, mit dem die Wege zurückgelegt werden, keine Rolle mehr. Die Zeiten haben sich gewandelt: wer jetzt noch ein Auto besitzt, statt es nur zu benutzen, ist ein hoffnungsloser Fall.
    Die Sozialwissenschaftler Weert Canzler und Andreas Knie haben das Szenario "Elektromobilität" unter die Lupe genommen - und skizzieren die mögliche Zukunft unserer motorisierten Fortbewegung.
  • Rezensionen - Taggert, Caroline (66%)
  • Das habe ich doch mal gewusst! Schulwissen schmerzfrei wiederentdecken
    „Das habe ich doch mal gewusst!“ – der Titel des Buches ist Programm. Beim Durchblättern der Seiten steigen unwillkürlich Erinnerungen auf; schließlich geht es um das Wissen aus der Schulzeit. Dieses „schmerzfrei“ wiederzuentdecken, hat sich Caroline Taggart zum Ziel gesetzt - und in kurzer und knapper Form zusammengetragen, was einst aufwändig und langwierig gepaukt wurde.
  • Rezensionen - Böckl, Manfred (66%)
  • Die kleinen Religionen Europas. Woher sie kommen und welchen Einfluss sie haben.
    Die großen Religionen Europas stehen immer wieder im Rampenlicht. Papstbesuch und Missbrauchsvorwürfe, Minarettbau und Ökumene – die Stimmungen schwanken zwischen Euphorie, Gleichgültigkeit und massiver Kritik. Dabei lässt der Fokus auf die großen Glaubensgemeinschaften leicht vergessen, dass auch in Europa viele Menschen andere religiöse Wurzeln haben oder verstärkt danach suchen. Grund genug, einmal genauer hinzuschauen. Der Schriftsteller Manfred Böckl hat das getan und diesen Glaubensgemeinschaften ein Buch gewidmet, das jetzt im Patmos-Verlag erschienen ist. „Die kleinen Religionen Europas. Woher sie kommen und welchen Einfluss sie haben“, so der Titel.
  • Rezensionen - Nassehi, Armin (66%)
  • Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys
    Wenn ein Außenstehender unsere Gesellschaft beobachten würde, was fiele ihm dann auf? Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, hat sich aufgemacht, unser Alltagsleben zu beleuchten. Warum reden wir im Zug anders über geschäftliche Dinge als in der Kantine? Wieso verhalten wir uns als Besucher einer Kunstausstellung auf eine bestimmte Weise, die individuell und doch vorhersehbar ist? Und wie nehmen wir uns und unsere Umgebung eigentlich wahr?
    Nassehi gelangt bei der Analyse des Alltagsgeschehens zu überraschenden Schlussfolgerungen. „Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys“ so der Titel seines Buches, das beim Murmann-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Goodfellow, Peter (66%)
  • Gefiederte Architekten. Die Kunst des Nestbaus im Vogelreich
    Schon mal darüber nachgedacht, wie Vogelnester entstehen? Die Frage liegt in dieser Jahreszeit ja geradezu in der Luft. In den meisten Fällen ist es jedenfalls nicht damit getan, einfach ein paar Zweige übereinander zu legen. Wer das Glück hat, ein Nest zu entdecken, sollte ruhig mal genauer hinschauen. Das wäre ganz im Sinne des britischen Ornithologen Peter Goodfellow. Er ist pensionierter Lehrer und Vogelkundler aus Leidenschaft. Sein neuestes Buch mit dem Titel „Gefiederte Architekten“ vermag selbst eingefleischte Stubenhocker dazu verleiten, mal einen Blick nach draußen zu werfen. Da gibt es nämlich Erstaunliches zu entdecken.
  • Rezensionen - Schaber, Romuald (66%)
  • Blutmilch. Wie die Bauern ums Überleben kämpfen
    „Er pflüget den Boden, er egget und sät, und rührt seine Hände frühmorgens bis spät“. Das Bild des Bauern, der von seiner Hände Arbeit und einer guten Ernte lebt, steckt immer noch in den Köpfen. Ein Milchbauer ist demnach jemand, der seine Kühe melkt, deren Milch verkauft und von dem Erlös seinen Lebensunterhalt bestreitet. Nur: das Bild stimmt nicht mehr. Denn der Bauer verkauft seine Milch gar nicht – er liefert sie ab. Als Verkäufer würde er den Preis bestimmen, aber als Lieferant wird ihm der Preis diktiert. Milch wird an Molkereien geliefert, und warum der Bauer nicht einfach zur nächsten Molkerei geht, wenn ihm ein unrentabler Preis geboten wird, davon handelt das Buch „Blutmilch“ von Romuald Schaber.
  • Rezensionen - Sjöberg, Frederik (66%)
  • Der Rosinenkönig oder von der bedingungslosen Hingabe an seltsame Passionen
    Was würden Sie denken, wenn nachts jemand mit der Taschenlampe über den Friedhof schleicht? Dass er nur auf der Suche nach seltenen Regenwürmern ist, vermutlich kaum. Aber schließlich ist auch die Regenwurmforschung als solche ein wenig populäres Thema. Für den schwedischen Naturforscher Gustaf Eisen dagegen war sie lange Zeit Passion und Lebensunterhalt zugleich – eine unter vielen. Eisen, 1847 in Stockholm geboren, ist eine der großen und dabei erstaunlich unbekannten Forscherpersönlichkeiten seiner Zeit – ein in Vergessenheit geratener Sonderling. Dabei gehört sein Buch über die Regenwürmer noch heute zu den Standardwerken. Und: es ist nur eines von diversen Themen, mit denen Eisen sich im Laufe seines Lebens in aller Detailliertheit auseinandergesetzt hat. Sein Landsmann Frederik Sjöberg, übrigens selbst leidenschaftlicher Schwebfliegensammler, war von Eisens Lebensweg fasziniert und ist seinen Spuren gefolgt. Herausgekommen ist ein Buch mit dem Titel: „Der Rosinenkönig oder von der bedingungslosen Hingabe an seltsame Passionen“.
  • Rezensionen - Bäuerlein, Theresa (66%)
  • Fleisch essen, Tiere lieben. Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können.
    Fleisch essen und dennoch Tiere lieben – geht das? Grundsätzlich ja, sagt die Journalistin Theresa Bäuerlein – und schreibt ein Buch darüber. Es beginnt, wie es endet: mit der Hinwendung zum Fleisch. Am Anfang steht der selig-unschuldige Wurstgenuss aus Kindertagen, am Ende der gemäßigte Fleischkonsum einer geläuterten Erwachsenen. Dazwischen liegen etliche kulinarische Wanderjahre der Autorin. Sie ist lange überzeugte Vegetarierin, experimentiert auch mit veganen Ernährungsformen. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen umkreist sie eine zentrale Frage: gibt es tatsächlich eine „friedliche“ und damit aus ethischer Sicht bessere Ernährungsweise? Der Untertitel lässt erahnen, dass die Antwort vielschichtig ausfällt. „Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können“ – in dem Buch werden so manche liebgewonnenen Grundsätze kräftig auf den Kopf gestellt.
  • Rezensionen - Lopez, Barry (66%)
  • Als ich aus der Welt verschwand
    Der Schriftsteller Barry Lopez,1945 in den USA geboren, gilt als großer amerikanischer Erzähler - in Deutschland ist er bislang jedoch relativ unbekannt. Auf zahllosen Reisen besuchte er die Arktis, hat archäologische Expeditionen und eingeborene Jäger auf allen Kontinenten begleitet. Für das Buch ‚Arktische Träume’, eine Liebeserklärung an eine Landschaft, erhielt er den National Book Award. Der S. Fischer-Verlag hat jetzt ein weiteres Buch von ihm auf Deutsch herausgebracht: „Als ich aus der Welt verschwand“, so der Titel.
  • Rezensionen - Brodde, Kirsten (66%)
  • Protest! Wie ich die Welt verändern und dabei auch noch Spaß haben kann!
    Bonuszahlungen für Bankenchefs sorgen immer wieder für reichlich Unmut. Vor allem, wenn die Bank mit öffentlichen Geldern vor der Pleite gerettet wurde. Für Unmut sorgen auch andere Dinge: Großbaustellen oder rechtsradikale Aufmärsche, gefällte Bäume oder schlechtes Kantinenessen. Aber was kann man schon tun? Als Einzelner, so scheint es, nur zähneknirschend zusehen. Stimmt nicht, sagt die Journalistin Kirsten Brodde – denn jeder kann protestieren, und Protest kann viel bewegen. So lautet denn auch der vielleicht allzu hoch gegriffene Titel ihres Buches: „Protest! Wie ich die Welt verändern und dabei auch noch Spaß haben kann.“
  • Rezensionen - Willke, Gerhard (66%)
  • Armut - was ist das? Eine Grundsatzanalyse.
    Die Armutsdebatte wird in Deutschland an vielen Fronten geführt. Wohlfahrtsverbände beklagen eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft in arm und reich, Gewerkschaften fordern einen angemessenen Mindestlohn, und immer mehr Empfänger von Sozialleistungen setzen ihre Forderungen mittlerweile auf dem Rechtswege durch. Aber was ist eigentlich Armut? Wo genau verläuft die Grenze zwischen reich und arm, und wer legt sie fest? Dem Phänomen der Armut hat der Wirtschaftswissenschaftler Gerhard Willke eine Grundsatzanalyse gewidmet.
  • Rezensionen - Holzapfel, Jan; Lehmann, Tim und Spiecker, Matti (66%)
  • Expedition Welt. Vom Abenteuer, sich zu engagieren
    Ein Unternehmer ist bestrebt, Gewinn zu erzielen. Der Gewinn wird klassischerweise als Geldwert gemessen – aber es gibt auch Unternehmer, die als Maßeinheit vor allem den gesellschaftlichen Mehrwert ihres Handelns zugrundelegen. Sie gehen soziale oder ökologische Probleme mit unternehmerischen Mitteln an und erzielen damit zum Teil erstaunliche Erfolge.
    Drei Wirtschaftsstudenten der Universität Witten / Herdecke sind acht Monate lang um die Welt gereist, um solche Sozialunternehmer zu treffen. Ihre Erfahrungen haben sie in einem Buch zusammengefasst, das den Titel trägt: „Expedition Welt. Vom Abenteuer, sich zu engagieren.
  • Rezensionen - Schatz, Gottfried (33%)
  • Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie
    „Die Fremden in mir“ – so lautete der Titel eines Essays, den der Biochemiker Gottfried Schatz 2006 in der Neuen Züricher Zeitung veröffentlichte. Er handelt von atmenden Bakterien, die sich in anderen Zellen einnisteten. Aus dieser feindlichen Übernahme entstand im Laufe der Evolution ein wesentlicher Baustein des Lebens: die Mitochondrien. Das Besondere des Essays ist, dass er im Feuilletonteil erschien – auf Drängen des Autors, um den Graben zwischen Natur- und Geisteswissenschaften zu überbrücken. Jetzt ist von Schatz ein Buch herausgekommen, das ebenfalls einen weiten Bogen schlägt: „Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie“, so der Titel.
  • Rezensionen - Ferguson, Niall (33%)
  • Der Aufstieg des Geldes. Die Währung der Geschichte
    Die Finanzkrise ist derzeit in aller Munde. Darüber vergisst man leicht, dass auch Geld eine Geschichte hat. Der Brite Niall Ferguson hat sich dieser Geschichte angenommen und ein Buch darüber geschrieben mit dem Titel: „Der Aufstieg des Geldes. Die Währung der Geschichte“. Dieser Titel ist eine bewusste Anspielung auf das Buch „Der Aufstieg des Menschen“ von Jacob Bronowski, das sich mit der menschlichen Evolution beschäftigt – denn die Geldgeschichte ist mit ihrem schöpferischen und zugleich zerstörerischem Potential der Evolution nicht unähnlich.
  • Rezensionen - Janzing, Bernward (33%)
  • Störfall mit Charme. Die Schönauer Stromrebellen im Widerstand gegen die Atomkraft
    Ein Störfall mit Charme - der Titel des Buches ist geschickt gewählt. Der Begriff „Störfall“ ruft augenblicklich die atomare Katastrophe von Tschernobyl 1986 wach, die für das Buch eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig käme aber wohl niemand auf die Idee, diese Katastrophe als einen Störfall mit Charme zu bezeichnen. Der Charme liegt woanders, nämlich in der außergewöhnlichen Reaktion der kleinen Schwarzwaldgemeinde Schönau auf diese Katastrophe. Genau darum geht es in dem Buch.
  • Rezensionen - Crawford, Matthew (33%)
  • Ich schraube, also bin ich. Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen
    Wer seinen Lohn als eine Art Schmerzensgeld empfindet und abends mit der Frage nach Hause kehrt, was er eigentlich geleistet hat, dem geht es vielleicht ähnlich wie Matthew Crawford. Den Philosophen und Motorradmechaniker aus Virginia hat seine Suche nach einer befriedigenden und erfüllenden Tätigkeit zu allgemeinen Fragen geführt. Was unser Verhältnis zur Arbeit eigentlich ausmacht und welchen Umgang wir mit den Dingen pflegen, dazu hat er ein Buch geschrieben. „Ich schraube, also bin ich. Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen“, so der Titel.
  • Rezensionen - Durmaz, Betül (33%)
  • Döner, Machos und Migranten. Mein zartbitteres Lehrerleben
    Das Buch „Döner, Machos und Migranten. Mein zartbitteres Lehrerleben“ beleuchtet einmal mehr das Dauerthema Erziehung. Geschrieben von der Lehrerin Betül Durmaz, die an einer Gelsenkirchener Förderschule unterrichtet, sorgte es von Anfang an für Diskussionsstoff – zu Stichworten wie Schulsystem, Migranten und Integration.
  • Rezensionen - Elter, Andreas (33%)
  • Bierzelt oder Blog? Politik im digitalen Zeitalter
    Barack Obama hat es 2008 beim Präsidentschaftswahlkampf vorgemacht, und alle wollten es kopieren: die Nutzung des Internets als gigantische Werbetrommel. Im sogenannten Superwahljahr 2009 haben auch die deutschen Parteien verstärkt auf das Internet gesetzt – aber hatten sie damit eigentlich Erfolg? Oder waren die Wähler doch eher mit den klassischen Methoden zu erreichen? „Bierzelt oder Blog – Politik im digitalen Zeitalter“ – so der Titel des Buches, in dem der Historiker und Medienwissenschaftler Andreas Elter diesen Fragen nachgeht.
  • Rezensionen - Reynolds, Richard (33%)
  • Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest
    Das wäre doch mal was:
    Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, hat sich die ewig ungepflegte Brachfläche hinter der Bushaltestelle in ein Blütenmeer verwandelt. In dem grauen Betonkübel am Hauseingang sprießen plötzlich Tomaten und Kürbissen, und der triste Straßenrand ist von bunten Sonnenblumen gesäumt.
    Eine wundersame Eingebung des Grünflächen-Amtes – oder eher das Werk von Guerilleros? Wer die Guerilla-Variante für Unfug hält, den belehrt Richard Reynolds eines besseren. Denn es gibt sie wirklich, die Guerilleros in der Stadt. Bewaffnet mit Hacken, Samentüten und einem Sack voll Erde kämpfen sie im kleinen wie im großen für die Kultivierung ungenutzten Landes. Richard Reynolds, Autor des Buches „Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest“ begann seine Karriere eher bescheiden. Fünf Monate, nachdem er 2004 in ein tristes siebziger-Jahre-Hochhaus bei London gezogen war, vermisste er nicht nur die Gartenarbeit, sondern störte sich auch zunehmend an den vernachlässigten und von Müll übersäten Beeten rund um das Haus. Er wurde kurzerhand selbst aktiv: mitten in der Nacht hackte er sich durch das erste Beet, entfernte den Müll und bepflanzte es neu. Das Buch, das aus der ungewöhnlichen Leidenschaft Reynolds entstanden ist, ist interessant und amüsant zu lesen – vor allem aber ist es ein fundiertes Handbuch für jeden, der sich der Bewegung anschließen will.
  • Rezensionen - Weisman, Alan (33%)
  • Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde
    „Wenn man Gesellschaften studiert, die einmal so selbstbewusst wie die unsere waren, dann zerfielen und schließlich vom Dschungel verschlungen wurden, erkennt man, wie außerordentlich empfindlich das Gleichgewicht zwischen Umwelt und Gesellschaft ist. Wenn es durch irgendein Ereignis gestört wird, kann alles zusammenbrechen. Zweitausend Jahre später bemüht sich dann jemand herauszufinden, was schief gelaufen ist.“
    So zitiert Alan Weisman in seinem Buch „Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde“ einen Archäologen, der sich mit dem plötzlichen Untergang der Maya-Kultur beschäftigt. Ein Zukunftsentwurf, bei dem auch die Vergangenheit eine große Rolle spielt.
  • Rezensionen - Kohn, Martin (33%)
  • Handbuch Weltraumtourismus
    Selbst für den Durchschnittstouristen sind 400 km eigentlich ein Katzensprung - zumindest, wenn man sich auf der Erde bewegt. Wer jedoch im wahrsten Sinne des Wortes darüber hinaus will, muss ambitioniert und zahlungskräftig zugleich sein. Rund 15 - 20 Mio Euro kostet derzeit eine achttägige Reise zur Internationalen Raumstation ISS – aber man sollte nicht glauben, dass der Preis die Nachfrage allzu sehr schmälert. Im Gegenteil – die Warteliste ist lang. Schließlich ist der Platz begrenzt: gerade einmal 6 Menschen konnten bislang als Touristen zur ISS fliegen. Der kanadische Clown Guy Laliberté, der Anfang Oktober diesen Jahres zur ISS aufbrach, könnte vorläufig allerdings auch der letzte zahlende Gast sein, denn die Zukunft der Shuttleflüge ist ungewiss. Wer dennoch davon träumt, einmal in den Weltraum vorzudringen, muss also andere Wege finden. Im „Handbuch Weltraumtourismus“ von Martin Kohn sind sie beschrieben.
  • Rezensionen - Ziegler, Günter M. (33%)
  • Darf ich Zahlen? Geschichten aus der Mathematik
    Wieso gibt es eigentlich keinen Nobelpreis für Mathematik? Weil Alfred Nobel, Stifter des Preises, darin keine Wissenschaft sah, die zum Wohle der Menschheit beiträgt. Diese Einschätzung wird vermutlich von vielen geteilt, die sich schmerzlich an das Schulfach Mathe erinnern. Dass „Mathe machen“ aber eigentlich etwas ganz anderes und außerordentlich Spannendes ist, will Günter Ziegler mit seinem neuen Buch vermitteln. Sein Wunschtitel dafür lautete „Darf ich ein paar Zahlen in den Raum stellen, um die Diskussion zu versachlichen?“. Das war dem Verleger allerdings eindeutig zu lang – so heißt es nun schlicht „Darf ich Zahlen?“.
  • Rezensionen - Schindhelm, Michael (33%)
  • Dubai Speed. Eine Erfahrung
    Sind Kunst und Kommerz wirklich zu trennen? Öl, verschleierte Frauen und maßloser Luxus - das sind die gängigen Attribute der Golfstaaten. Aber Kultur? Ein Schulterzucken. Diesen Blinden Fleck nimmt Michael Schindhelm mit seinem Buch „Dubai Speed“ auf brilliante Weise ins Visier.
  • Rezensionen - Everett, Daniel (33%)
  • Das glücklichste Volk. Sieben Jahre bei den Piraha-Indianern am Amazonas
    Ein junger Amerikaner zieht Ende der 1970er Jahre mit seiner Familie ins Amazonasgebiet, um das Volk der Piraha [sprich: Pi-da-HAN] zum christlichen Glauben zu bekehren. Weil er ihnen die Bibel übersetzen möchte, erlernt er die eigenwillige Sprache und entdeckt dabei nach und nach enge Zusammenhänge zwischen Sprache, Kultur und Weltanschauung der Piraha. Seine Beobachtungen führen ihn schließlich zu grundlegenden Erkenntnissen über das Wesen menschlicher Sprache und Wahrnehmung.
    Am Ende ist er es, der bekehrt wird: Die pragmatische und unbeschwerte Lebensweise der Piraha fasziniert ihn so, dass er vom Missionar zum Atheisten wird. Er kehrt immer wieder zu den Piraha zurück und hat seine Erfahrungen nun in einer Mischung aus Reisebericht und sprachwissenschaftlichem Essay zusammengefasst. „Das glücklichste Volk. Sieben Jahre bei den Piraha-Indianern am Amazonas“, so der Titel des Buches von Daniel Everett, das jetzt in der deutschen Übersetzung erschienen ist.
  • Rezensionen - Idel, Anita (33%)
  • Die Kuh ist kein Klima-Killer! Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können
    Wer die Welt einmal aus der Sicht des Pansens betrachten möchte, sollte das Buch von Anita Idel zur Hand nehmen. Der Pansen gehört zum Verdauungssystem der Kuh; er ist einer von insgesamt drei Vormägen, denen Kühe die erstaunliche Fähigkeit verdanken, Gras in Fleisch und Milch zu verwandeln. Dass dazu Milliarden von Mikroorganismen beitragen, die im Pansen leben, gehört zu den eher naheliegenden Erkenntnissen, die Idels neues Buch vermittelt. Ungewöhnlicher schon die Frage, was der Pansen der Kühe mit der menschlichen Besiedlung ferner Planeten zu tun hat, oder auch, ob die Milch von behornten Kühen anders schmeckt? Idel schlägt einen weiten und überaus interessanten Bogen ausgehend vom Verdauungssystem der Wiederkäuer – was der Titel ihres Buches indes kaum vermuten lässt.
  • Rezensionen - Kaku, Michio (33%)
  • Die Physik des Unmöglichen
    „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist“, hat Max Plank einmal gesagt. Aber was ist die Wahrheit? Ist es wahr, dass wir niemals in der Lage sein werden, uns von einem Ort zum anderen zu beamen, wie man das aus „Raumschiff Enterprise“ kennt? Ist es wahr, dass wir eines Tages Gedanken lesen können?
    Michio Kaku geht in seinem neuen Buch „Die Physik des Unmöglichen“ aus naturwissenschaftlicher Sicht auf Phänomene und Entwicklungen ein, die in der Science Fiktion längst Realität sind. Erstaunlich vieles steht nicht im Widerspruch zu den bekannten Naturgesetzen und könnte somit eines Tages Wirklichkeit werden.
  • Rezensionen - Gopnik, Alison (33%)
  • Kleine Philosophen. Was wir von unseren Kindern über Liebe, Wahrheit und den Sinn des Lebens lernen können
    Wenn Erwachsene verstehen, wie Babys und Kleinkinder die Welt erkunden und wahrnehmen, dann können sie daraus viel über die menschliche Natur als solches lernen. So die These der Amerikanerin Alison Gopnik, die ihre langjährigen Forschungen auf dem Gebiet nun in einem allgemeinverständlichen Buch zusammengetragen hat. Der Titel: „Kleine Philosophen. Was wir von unseren Kindern über Liebe, Wahrheit und den Sinn des Lebens lernen können.“
  • Rezensionen - Müller, Karin (33%)
  • Gespräche mit Katzen
    Miteinander reden können – in der Beziehung von Mensch zu Mensch ist das eine wesentliche und manchmal schwierige Angelegenheit. Aber wie steht es mit der Kommunikation zwischen Mensch und Tier?
    Natürlich sprechen wir zu unserem Hund oder unserer Katze – aber können die uns auch verstehen? Und können die Tiere vielleicht sogar uns etwas mitteilen, was über ein Bellen oder Miauen hinausgeht? Die Antwort, die Karin Müller in ihrem neuen Buch „Gespräche mit Katzen“ vertritt, ist ein eindeutiges „Ja“.
  • Rezensionen - O'Hare, Mick (33%)
  • Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst
    Wer sich schon immer mal als Wissenschaftler betätigen wollte, bisher aber noch nicht die Gelegenheit dazu hatte, für den ist vielleicht das neue Buch von Mick O’Hare interessant. Darin werden Experimente für den Hausgebrauch beschrieben - was nichts anderes bedeutet, als dass man mit ganz alltäglichen Zutaten wissenschaftliche Fragestellungen löst. „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst“, so der durchaus ernstgemeinte Titel.
  • Rezensionen - Löwer, Hans-Joachim (33%)
  • Mandelas schweres Erbe. Südafrika am Scheideweg
    Als Nelson Mandela vor gut zwanzig Jahren das Gefängnis verließ, begann für Südafrika eine neue Zeit. Das Ende der Apartheid, der erste schwarze Präsident des Landes, eine Politik der Versöhnung – in den 1990er Jahren herrschte Aufbruchstimmung. Aber – was ist aus den Visionen jener Zeit geworden? Der renommierte Journalist Hans-Joachim Löwer hat das Land bereist und sich ein Bild gemacht. „Mandelas schweres Erbe. Südafrika am Scheideweg“, so der Titel seines Buches.
  • Rezensionen - Eissele, Ingrid (33%)
  • Kalte Kinder. Sie kennen kein Mitgefühl. Sie entgleiten uns
    Wenn Kinder oder Jugendliche exzessive Gewalttaten ausüben, ruft das neben allen anderen Gefühlen vor allem tiefe Beklemmung und Ratlosigkeit hervor. Wie ist es möglich, dass schon ein Kind keinerlei Mitgefühl empfindet und nicht aufhört zu quälen, wenn sein Opfer am Boden liegt? Wie ist es möglich, dass andere Kinder den Täter anstacheln oder sogar bei seiner Tat filmen, anstatt dem Opfer zu helfen?
  • Rezensionen - Helfrich, Silke und Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (33%)
  • Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter
    Wem gehört sie eigentlich, die Welt? Mein Auto gehört mir, klar – aber die Luft, in die die Abgase dieses Autos gelangen, wem gehört sie? Der Computer gehört auch mir – aber die Software, die ich mir gerade ganz legal und kostenlos aus dem Internet heruntergeladen habe, gehört mir die jetzt auch? Kann ich sie vielleicht sogar erweitern, verbessern und dann unter eigenem Namen verkaufen? Und was ist mit den Bohnen, die hinten im Garten wachsen – mache ich mich strafbar, wenn ich sie nicht nur esse, sondern das Saatgut selbst vermehre?
    Silke Helfrich und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich als Herausgeber des Buches „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter“ dieser Fragen angenommen. Herausgekommen ist eine fundierte und breit gefächerte Zusammenstellung von Einzelbeiträgen, die das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
  • Rezensionen - Dirks, Thorsten (33%)
  • Ich, Du, Er, Sie, Es und Wir. Wie wir kommunizieren werden
    Menschen wollten sich immer schon mitteilen. Was mit der Höhlenmalerei begann, sind heute Handy und Internet. Wie verändern diese neuen Kommunikationsmittel eigentlich unseren Alltag, und wie gehen wir damit um? Dieser Frage widmet sich ein Buch mit dem Titel „Ich, Du, Er, Sie, Es und Wir. Wie wir kommunizieren werden"; Autor ist Thorsten Dirks.
  • Rezensionen - Sporrer, Susanne und Heymach, Klaus (33%)
  • Said heißt glücklich. Unser Jahr im Jemen
    Der Golf von Aden, die Verbindung zwischen Rotem Meer und Indischem Ozean, erlangt seit Jahren durch immer neue Angriffe somalischer Piraten traurige Berühmtheit. Die Berichterstattung aus der Region konzentriert sich daher meist auf die Südküste des Golfes. Der Jemen hingegen, der die Nordküste bildet, galt lange als vergessenes Land. Erst zunehmende Entführungen sowie vermutete Stützpunkte von Terrornetzwerken haben auch ihn ins Blickfeld gerückt. Aber wer würde schon das „Galapagos Arabiens“ mit dem Land in Verbindung bringen? Oder die Ursprünge unseres Kaffeekonsums?
    Die Journalisten Susanne Sporrer und Klaus Heymach haben 2005 ein Jahr im Jemen gelebt. Wer ihr Buch liest, erhält einen faszinierenden Einblick in den jemenitischen Alltag jenseits internationaler Schlagzeilen.
  • Rezensionen - Draaisma, Douwe (33%)
  • Die Heimwehfabrik
    Schon mal von einem „Gedächtniskabinett“ gehört?
    Das sind Räume, in denen prägende Eindrücke der eigenen Jugendzeit aufbewahrt sind. Die damals üblichen Waschmittel oder Cremes mit ihren typischen Gerüchen sind dort ebenso zu finden wie Fotos, Musik, Werkzeuge oder Listen mit Begriffen aus der jeweiligen Zeit. Wer ein solches Kabinett betritt, dem öffnen sich Türen in längst vergessen geglaubte Winkel des Gedächtnisses. Das ist erstaunlich genug – besonders bemerkenswert ist aber, dass die Deutlichkeit der Erinnerung mit dem eigenen Lebensalter zunimmt. Wie ist das möglich?
    Douwe Draaisma, niederländischer Gedächtnisforscher und Professor für Psychologiegeschichte, widmet diesem Phänomen sein aktuelles Buch.
  • Rezensionen - Upgang, Mechtild (33%)
  • Gewinn mit Sinn. Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen - mit gutem Gewissen
    Mechthild Upgang, Agrarökonomin, Finanzplanerin und Autorin des Buches „Gewinn mit Sinn“, zeigt an diversen Beispielen wesentliche Aspekte des Geldanlegens. Zum einen: Finanzkrisen hat es immer schon gegeben, und es wird sie auch immer wieder geben. Außerdem: Vertrauen ist unersetzlich. Kredit leitet sich vom lateinischen „credere“ – glauben – ab, und wer als Handelspartner nicht aneinander glaubt, wird sich den für die Kreditvergabe notwendigen Vertrauensvorschuss kaum gewähren. Und schließlich: Menschen sind Herdentiere. Sie fällen Entscheidungen, weil sie sehen, dass sich andere ähnlich verhalten. Die Börse lebt von diesem gemeinsamen Vertrauensvorschuss, aber sie hängt auch an deren Tropf. Nachhaltige Geldanlagen stehen im Mittelpunkt des lesenswerten Buches.
  • Rezensionen - Fischer, Theo (33%)
  • Wu Wei. Fragen und Antworten
    Ein skurriler Mönch, der irgendwo in den Bergen durch Meditation und Fasten  nach Erleuchtung sucht – so könnte man eine westliche Vorstellung über den Taoismus umreißen. Der Taoismus hat seinen Ursprung in China, wo er um das Jahr 400 v. Chr. entstanden ist. Neben einer religiösen Ausrichtung gibt es auch den philosophischen Taoismus, der sehr bescheiden daherkommt. Er lehrt die Einheit der Dinge – ohne, dass irgendwelche Forderungen oder Belohnungen anheim gestellt werden. Die Inhalte des Taoismus sind im Tao-Te-king überliefert, das von Laotse verfasst wurde. Der gut 80 Abschnitte umfassende Text übt auch heute noch eine große Faszination aus – aber: wie überträgt man die Lehre in die Gegenwart und auf den eigenen Alltag, der meist eher hektisch und wenig meditativ verläuft? Zu dieser Frage finden sich in dem neuen Buch von Theo Fischer „Wu Wei. Fragen und Antworten“ interessante Anregungen.
  • Rezensionen - Dierbach, Heike (33%)
  • Die Seelenpfuscher. Pseudotherapien, die uns krank machen
    Im Saarland beträgt die Wartezeit in der ambulanten Psychotherapie für Kinder- und Jugendliche derzeit bis zu einem Jahr; für Erwachsene sieht es nicht viel besser aus. Kein Wunder also, dass Menschen mit seelischen Problemen sich oft alternativen Therapieformen zuwenden, die ihnen schnelle Hilfe anbieten. Aber helfen sie wirklich?
    Zu dieser Frage ist ein Buch erschienen mit dem Titel „Die Seelenpfuscher. Pseudotherapien, die krank machen“. Die Autorin Heike Dierbach ist Wissenschaftsjournalistin und selbst Diplompsychologin – und sie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: viele Pseudotherapien können nachweislich schaden.