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Suchergebnisse für "ruhe" [15 Treffer]

  • Rezensionen - Bäuerlein, Theresa (100%)
  • Fleisch essen, Tiere lieben. Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können.
    Fleisch essen und dennoch Tiere lieben – geht das? Grundsätzlich ja, sagt die Journalistin Theresa Bäuerlein – und schreibt ein Buch darüber. Es beginnt, wie es endet: mit der Hinwendung zum Fleisch. Am Anfang steht der selig-unschuldige Wurstgenuss aus Kindertagen, am Ende der gemäßigte Fleischkonsum einer geläuterten Erwachsenen. Dazwischen liegen etliche kulinarische Wanderjahre der Autorin. Sie ist lange überzeugte Vegetarierin, experimentiert auch mit veganen Ernährungsformen. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen umkreist sie eine zentrale Frage: gibt es tatsächlich eine „friedliche“ und damit aus ethischer Sicht bessere Ernährungsweise? Der Untertitel lässt erahnen, dass die Antwort vielschichtig ausfällt. „Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können“ – in dem Buch werden so manche liebgewonnenen Grundsätze kräftig auf den Kopf gestellt.
  • Rezensionen - Geisel, Sieglinde (100%)
  • Nur im Weltall ist es wirklich still
    Am 28. April 2010 ist der 13te internationale Tag gegen den Lärm. Ist die Welt seither leiser geworden – oder lauter? Wie hat sie früher geklungen? Die spontane Antwort, leiser und stiller sei es gewesen, greift eindeutig zu kurz – denn: Lärm und Stille haben überraschend viele Facetten. Die Autorin Sieglinde Geisel hat sie zusammengetragen. „Nur im Weltall ist es wirklich still“, so der Titel des kleinen Bandes, der jetzt im Galiani-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Göttert, Karl-Heinz (100%)
  • Schwätzer. Leben mit Flegeln
    Die Situation hat wohl jeder schon einmal erlebt. Man sitzt in geselliger Runde beisammen, möchte sich unterhalten - aber einer der Anwesenden redet pausenlos, niemand vermag ihn aufzuhalten. Die Rollen sind nach kurzer Zeit fest verteilt: der Redner redet, die anderen schweigen. Sie, die anderen, werden zur Projektionsfläche des Redners, und wenn sie überhaupt zu Wort kommen, dann höchstens als Stichwortgeber für neue Monologe. Es ist, als würde einer drei Viertel der Torte für sich beanspruchen, während der Rest der Gesellschaft sich ganz selbstverständlich mit dem letzten Viertel begnügt. 
    Solche Situationen lassen Karl-Heinz Göttert, Autor des Buches „Schwätzer. Leben mit Flegeln“, keine Ruhe. Jetzt, als Literaturprofessor, nimmt Göttert diese und ähnliche Situationen noch einmal unter die Lupe – mit akademischer Gründlichkeit und viel Humor.
  • Rezensionen - Twickel, Christoph (50%)
  • Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle
    Wie definiert sich eigentlich eine Stadt, und wer darf sie wie nutzen? Der amerikanische Soziologe Louis Wirth hat Städte in den 1930er Jahren als „relativ große, dicht besiedelte und dauerhafte Niederlassungen gesellschaftlich heterogener Individuen“ bezeichnet. Das klingt abstrakt – aber: die „verdichtete Unterschiedlichkeit“ gilt auch heute noch als prägendes Merkmal städtischen Lebens. Dabei sieht die Realität vielfach anders aus: nicht Unterschiedlichkeit, sondern Entmischung ist Kennzeichen vieler Stadtteile. Die korrekte Bezeichnung dafür lautet "Gentrifizierung". Was es damit auf sich hat, hat Christoph Twickel zusammengetragen. Sein gerade erschienenes Buch mit dem Titel "Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle" erlaubt einen Blick hinter manch blendende Fassade moderner Stadtentwicklung.
  • Rezensionen - Schatz, Gottfried (50%)
  • Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie
    „Die Fremden in mir“ – so lautete der Titel eines Essays, den der Biochemiker Gottfried Schatz 2006 in der Neuen Züricher Zeitung veröffentlichte. Er handelt von atmenden Bakterien, die sich in anderen Zellen einnisteten. Aus dieser feindlichen Übernahme entstand im Laufe der Evolution ein wesentlicher Baustein des Lebens: die Mitochondrien. Das Besondere des Essays ist, dass er im Feuilletonteil erschien – auf Drängen des Autors, um den Graben zwischen Natur- und Geisteswissenschaften zu überbrücken. Jetzt ist von Schatz ein Buch herausgekommen, das ebenfalls einen weiten Bogen schlägt: „Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie“, so der Titel.
  • Rezensionen - Roth, Gerhard (50%)
  • Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten
    Für die Tatsache, dass wir nicht nur vom Verstand, sondern auch ganz maßgeblich durch unser unbewusstes Ich gesteuert werden, hat Siegmund Freud bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Augen geöffnet. Er wurde seinerzeit dafür noch heftig angefeindet; heutzutage lässt sich der Einfluss des Unbewussten auch von Seiten der Hirnforschung nachweisen. In einem neuen Buch von Gerhard Roth, der promovierter Philosoph und Biologe ist, wird der aktuelle und übrigens sehr spannende Stand des Wissens über uns Selbst zusammengestellt und der Frage nachgegangen, warum wir so handeln, wie wir es tun. Das Buch heißt „Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten“ und ist bei Klett-Cotta erschienen.
  • Rezensionen - Ziegler, Günter M. (50%)
  • Darf ich Zahlen? Geschichten aus der Mathematik
    Wieso gibt es eigentlich keinen Nobelpreis für Mathematik? Weil Alfred Nobel, Stifter des Preises, darin keine Wissenschaft sah, die zum Wohle der Menschheit beiträgt. Diese Einschätzung wird vermutlich von vielen geteilt, die sich schmerzlich an das Schulfach Mathe erinnern. Dass „Mathe machen“ aber eigentlich etwas ganz anderes und außerordentlich Spannendes ist, will Günter Ziegler mit seinem neuen Buch vermitteln. Sein Wunschtitel dafür lautete „Darf ich ein paar Zahlen in den Raum stellen, um die Diskussion zu versachlichen?“. Das war dem Verleger allerdings eindeutig zu lang – so heißt es nun schlicht „Darf ich Zahlen?“.
  • Rezensionen - Draaisma, Douwe (50%)
  • Die Heimwehfabrik
    Schon mal von einem „Gedächtniskabinett“ gehört?
    Das sind Räume, in denen prägende Eindrücke der eigenen Jugendzeit aufbewahrt sind. Die damals üblichen Waschmittel oder Cremes mit ihren typischen Gerüchen sind dort ebenso zu finden wie Fotos, Musik, Werkzeuge oder Listen mit Begriffen aus der jeweiligen Zeit. Wer ein solches Kabinett betritt, dem öffnen sich Türen in längst vergessen geglaubte Winkel des Gedächtnisses. Das ist erstaunlich genug – besonders bemerkenswert ist aber, dass die Deutlichkeit der Erinnerung mit dem eigenen Lebensalter zunimmt. Wie ist das möglich?
    Douwe Draaisma, niederländischer Gedächtnisforscher und Professor für Psychologiegeschichte, widmet diesem Phänomen sein aktuelles Buch.
  • Rezensionen - Brodde, Kirsten (50%)
  • Protest! Wie ich die Welt verändern und dabei auch noch Spaß haben kann!
    Bonuszahlungen für Bankenchefs sorgen immer wieder für reichlich Unmut. Vor allem, wenn die Bank mit öffentlichen Geldern vor der Pleite gerettet wurde. Für Unmut sorgen auch andere Dinge: Großbaustellen oder rechtsradikale Aufmärsche, gefällte Bäume oder schlechtes Kantinenessen. Aber was kann man schon tun? Als Einzelner, so scheint es, nur zähneknirschend zusehen. Stimmt nicht, sagt die Journalistin Kirsten Brodde – denn jeder kann protestieren, und Protest kann viel bewegen. So lautet denn auch der vielleicht allzu hoch gegriffene Titel ihres Buches: „Protest! Wie ich die Welt verändern und dabei auch noch Spaß haben kann.“
  • Rezensionen - Preisler, Maximilian (50%)
  • Way Down South - Vor der Flut
    Beim Saarbrücker Geistkirch- Verlag ist ein Buch erschienen, das zum Reisen durch die Südstaaten der USA einlädt. Maximilian Preisler, als freier Autor im Hörfunk tätig, revidiert mit „Way Down South – Vor der Flut“ das häufig viel zu grob gezeichnete Amerikabild und stellt ihm ein facettenreiches Bild der Südstaaten gegenüber.
  • Rezensionen - Heufelder, Jeanette (50%)
  • Drogenkorridor Mexiko. Eine Reportage
    Am 1. Januar ist es 18 Jahre her, dass Mexiko dem nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA beigetreten ist. Zeitgleich begannen 1994 auch die Aufstände der Zapatisten im Süden des Landes. Seither ist das Land nicht mehr zur Ruhe gekommen. Die mehr als 70 Jahre regierende PRI, die Partei der institutionalisierten Revolution, wurde zur Jahrtausendwende abgelöst, aber eine wirkliche Demokratisierung steht immer noch aus. Und seit einigen Jahren beherrschen Schlagzeilen über Drogenkriminalität und exzessive Gewalttaten die Nachrichten über das Land. Die Ethnologin und Autorin Jeanette Heufelder hat sich dieser vielschichtigen Problematik auf einer Reise durch den Norden Mexikos angenähert – und berichtet über ihre Eindrücke in einem Buch mit dem Titel „Drogenkorridor Mexiko“.
  • Rezensionen - Sporrer, Susanne und Heymach, Klaus (50%)
  • Said heißt glücklich. Unser Jahr im Jemen
    Der Golf von Aden, die Verbindung zwischen Rotem Meer und Indischem Ozean, erlangt seit Jahren durch immer neue Angriffe somalischer Piraten traurige Berühmtheit. Die Berichterstattung aus der Region konzentriert sich daher meist auf die Südküste des Golfes. Der Jemen hingegen, der die Nordküste bildet, galt lange als vergessenes Land. Erst zunehmende Entführungen sowie vermutete Stützpunkte von Terrornetzwerken haben auch ihn ins Blickfeld gerückt. Aber wer würde schon das „Galapagos Arabiens“ mit dem Land in Verbindung bringen? Oder die Ursprünge unseres Kaffeekonsums?
    Die Journalisten Susanne Sporrer und Klaus Heymach haben 2005 ein Jahr im Jemen gelebt. Wer ihr Buch liest, erhält einen faszinierenden Einblick in den jemenitischen Alltag jenseits internationaler Schlagzeilen.
  • Rezensionen - Dirks, Thorsten (50%)
  • Ich, Du, Er, Sie, Es und Wir. Wie wir kommunizieren werden
    Menschen wollten sich immer schon mitteilen. Was mit der Höhlenmalerei begann, sind heute Handy und Internet. Wie verändern diese neuen Kommunikationsmittel eigentlich unseren Alltag, und wie gehen wir damit um? Dieser Frage widmet sich ein Buch mit dem Titel „Ich, Du, Er, Sie, Es und Wir. Wie wir kommunizieren werden"; Autor ist Thorsten Dirks.
  • Rezensionen - Heimannsberg, Joachim (50%)
  • Brehms Reiseleben. Zwischen Eismeer und Äquator - mit dem großen Tierforscher unterwegs
    Alfred Edmund Brehm, Zeitgenosse von Darwin, Humboldt und Hagenbeck. Vor knapp 150 Jahren ist sein großes Lebenswerk „Brehms Tierleben“ erschienen. Seine ausführlichen und lebendigen Schilderungen von Tieren, Landschaften und Menschen sind bis heute einzigartig und wurden vielfach aufgegriffen. Von Joachim Heimannsberg ist nun in der Reihe „Meyers Horizonte“ ein Buch mit dem Titel „Brehms Reiseleben“ erschienen.
  • Rezensionen - Crawford, Matthew (50%)
  • Ich schraube, also bin ich. Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen
    Wer seinen Lohn als eine Art Schmerzensgeld empfindet und abends mit der Frage nach Hause kehrt, was er eigentlich geleistet hat, dem geht es vielleicht ähnlich wie Matthew Crawford. Den Philosophen und Motorradmechaniker aus Virginia hat seine Suche nach einer befriedigenden und erfüllenden Tätigkeit zu allgemeinen Fragen geführt. Was unser Verhältnis zur Arbeit eigentlich ausmacht und welchen Umgang wir mit den Dingen pflegen, dazu hat er ein Buch geschrieben. „Ich schraube, also bin ich. Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen“, so der Titel.
23.08.2013

 

Das Feature zum Thema:

Künstlich. Intelligent. Klug? Aufbruch in die smarte Gesellschaft

lief am 28.7.2013 in Länge Sieben beim Saarländischen Rundfunk (SR2). Näheres siehe unter

www.sr-online.de

Ein Nachhören der Sendung ist dort möglich!

 

Das Feature zum Thema:

Jenseits von Markt und Staat - Begegnungen in der Allmende

lief am 4.9.2012 um 19.15h beim Deutschlandfunk. Näheres siehe unter

www.dradio.de

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