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Suchergebnisse für "order" [19 Treffer]

  • Rezensionen - Fischer, Beat & Karin Widmer (100%)
  • Ameisenlöwe & Zimbelkraut. Tier- und Pflanzenporträts aus der Stadt
    An Giftbomben und Lauerjäger denkt wohl kaum, wer nur mal kurz in die Stadt geht. Das könnte sich ändern. Denn das städtische Tier- und Pflanzenleben hat einiges an Dramatik zu bieten. Als Stadtmensch geht man daran meist achtlos vorbei. Hinschauen lohnt sich aber, denn in Pflasterritzen und Grünstreifen spielen sich oft faszinierende Szenen ab. Der Schweizer Biologe Beat Fischer und die Grafikerin Karin Widmer haben jetzt ein Buch herausgebracht, das die Augen für diese alltäglichen Besonderheiten öffnet. „Ameisenlöwe & Zimbelkraut. Tier- und Pflanzenporträts aus der Stadt“, so der Titel.
  • Rezensionen - Canzler, Weert & Knie, Andreas (50%)
  • Einfach aufladen. Mit Elektromobilität in eine saubere Zukunft
    Das Smartphone aus der Tasche ziehen, sich das nächste freie Auto anzeigen lassen, einsteigen, losfahren. Und am Ziel nicht lange einen Parkplatz suchen: Abstellen genügt, denn der nächste Nutzer des Fahrzeugs lässt nicht lange auf sich warten. KFZ-Steuern, hohe Benzinpreise oder teure Reparaturen sind passé; stattdessen werden am Monatsende alle Mobilitätskosten in einer Rechnung zusammenfasst. Dabei spielt das Verkehrsmittel, mit dem die Wege zurückgelegt werden, keine Rolle mehr. Die Zeiten haben sich gewandelt: wer jetzt noch ein Auto besitzt, statt es nur zu benutzen, ist ein hoffnungsloser Fall.
    Die Sozialwissenschaftler Weert Canzler und Andreas Knie haben das Szenario "Elektromobilität" unter die Lupe genommen - und skizzieren die mögliche Zukunft unserer motorisierten Fortbewegung.
  • Rezensionen - Heufelder, Jeanette (50%)
  • Drogenkorridor Mexiko. Eine Reportage
    Am 1. Januar ist es 18 Jahre her, dass Mexiko dem nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA beigetreten ist. Zeitgleich begannen 1994 auch die Aufstände der Zapatisten im Süden des Landes. Seither ist das Land nicht mehr zur Ruhe gekommen. Die mehr als 70 Jahre regierende PRI, die Partei der institutionalisierten Revolution, wurde zur Jahrtausendwende abgelöst, aber eine wirkliche Demokratisierung steht immer noch aus. Und seit einigen Jahren beherrschen Schlagzeilen über Drogenkriminalität und exzessive Gewalttaten die Nachrichten über das Land. Die Ethnologin und Autorin Jeanette Heufelder hat sich dieser vielschichtigen Problematik auf einer Reise durch den Norden Mexikos angenähert – und berichtet über ihre Eindrücke in einem Buch mit dem Titel „Drogenkorridor Mexiko“.
  • Rezensionen - Kohn, Martin (50%)
  • Handbuch Weltraumtourismus
    Selbst für den Durchschnittstouristen sind 400 km eigentlich ein Katzensprung - zumindest, wenn man sich auf der Erde bewegt. Wer jedoch im wahrsten Sinne des Wortes darüber hinaus will, muss ambitioniert und zahlungskräftig zugleich sein. Rund 15 - 20 Mio Euro kostet derzeit eine achttägige Reise zur Internationalen Raumstation ISS – aber man sollte nicht glauben, dass der Preis die Nachfrage allzu sehr schmälert. Im Gegenteil – die Warteliste ist lang. Schließlich ist der Platz begrenzt: gerade einmal 6 Menschen konnten bislang als Touristen zur ISS fliegen. Der kanadische Clown Guy Laliberté, der Anfang Oktober diesen Jahres zur ISS aufbrach, könnte vorläufig allerdings auch der letzte zahlende Gast sein, denn die Zukunft der Shuttleflüge ist ungewiss. Wer dennoch davon träumt, einmal in den Weltraum vorzudringen, muss also andere Wege finden. Im „Handbuch Weltraumtourismus“ von Martin Kohn sind sie beschrieben.
  • Rezensionen - Reitter, Karl (50%)
  • Bedingungsloses Grundeinkommen
    Mal ehrlich – wenn Sie morgens zur Arbeit fahren, weshalb tun Sie das eigentlich? Allein wegen des Geldes? Oder doch eher selbstbestimmt, aus innerem Antrieb? Wie auch immer die Antwort lautet - das bedingungslose Grundeinkommen wäre vielleicht eine verlockende Alternative. Denn es verspricht ein halbwegs auskömmliches Leben ohne den Zwang zur Erwerbsarbeit. Kann das wirklich funktionieren, und würde dann überhaupt noch jemand zur Arbeit gehen? Mit diesen Fragen hat sich jüngst der Österreicher Karl Reitter auseinandergesetzt. Sein kleines Buch zu diesem durchaus großen Thema ist nun in der Edition kritik und utopie des mandelbaum-Verlages erschienen. Und es bietet allerhand Bedenkenswertes.
  • Rezensionen - Nassehi, Armin (50%)
  • Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys
    Wenn ein Außenstehender unsere Gesellschaft beobachten würde, was fiele ihm dann auf? Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, hat sich aufgemacht, unser Alltagsleben zu beleuchten. Warum reden wir im Zug anders über geschäftliche Dinge als in der Kantine? Wieso verhalten wir uns als Besucher einer Kunstausstellung auf eine bestimmte Weise, die individuell und doch vorhersehbar ist? Und wie nehmen wir uns und unsere Umgebung eigentlich wahr?
    Nassehi gelangt bei der Analyse des Alltagsgeschehens zu überraschenden Schlussfolgerungen. „Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys“ so der Titel seines Buches, das beim Murmann-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Sporrer, Susanne und Heymach, Klaus (50%)
  • Said heißt glücklich. Unser Jahr im Jemen
    Der Golf von Aden, die Verbindung zwischen Rotem Meer und Indischem Ozean, erlangt seit Jahren durch immer neue Angriffe somalischer Piraten traurige Berühmtheit. Die Berichterstattung aus der Region konzentriert sich daher meist auf die Südküste des Golfes. Der Jemen hingegen, der die Nordküste bildet, galt lange als vergessenes Land. Erst zunehmende Entführungen sowie vermutete Stützpunkte von Terrornetzwerken haben auch ihn ins Blickfeld gerückt. Aber wer würde schon das „Galapagos Arabiens“ mit dem Land in Verbindung bringen? Oder die Ursprünge unseres Kaffeekonsums?
    Die Journalisten Susanne Sporrer und Klaus Heymach haben 2005 ein Jahr im Jemen gelebt. Wer ihr Buch liest, erhält einen faszinierenden Einblick in den jemenitischen Alltag jenseits internationaler Schlagzeilen.
  • Rezensionen - Twickel, Christoph (50%)
  • Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle
    Wie definiert sich eigentlich eine Stadt, und wer darf sie wie nutzen? Der amerikanische Soziologe Louis Wirth hat Städte in den 1930er Jahren als „relativ große, dicht besiedelte und dauerhafte Niederlassungen gesellschaftlich heterogener Individuen“ bezeichnet. Das klingt abstrakt – aber: die „verdichtete Unterschiedlichkeit“ gilt auch heute noch als prägendes Merkmal städtischen Lebens. Dabei sieht die Realität vielfach anders aus: nicht Unterschiedlichkeit, sondern Entmischung ist Kennzeichen vieler Stadtteile. Die korrekte Bezeichnung dafür lautet "Gentrifizierung". Was es damit auf sich hat, hat Christoph Twickel zusammengetragen. Sein gerade erschienenes Buch mit dem Titel "Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle" erlaubt einen Blick hinter manch blendende Fassade moderner Stadtentwicklung.
  • Rezensionen - Yamashita, Michael (50%)
  • Westwärts von China nach Afrika. Auf den Suren des größten Seefahrers aller Zeiten - Zheng He
    Die olympischen Sommerspiele in der chinesischen Hauptstadt Peking stehen kurz bevor. Peking liegt erstaunlich weit im Norden des Landes; die Ursache dafür liegt rund 600 Jahre zurück. Damals wollte das Reich den Mongolen im Norden die Stirn bieten, und so wurde die Hauptstadt kurzerhand von Nanking nach Peking verlegt. Große Umbrüche wie jetzt zur Olympiade sind für die Stadt und das Reich also nichts Neues.
    Die frühere Hauptstadt Nanking war vor 600 Jahren auch Ausgangspunkt der erstaunlichen Reisen von Admiral Zheng He, die ihn bis nach Afrika führten. In Asien wird der Admiral als eine Art asiatischer Marco Polo verehrt, in Europa war er bislang weitgehend unbekannt. Erst das Jubiläumsjahr 2005 machte durch zahlreiche Ausstellungen und Filme auch hierzulande auf den großen chinesischen Entdecker aufmerksam.
    Der Fotograf Michael Yamashita ist den Spuren Zheng Hes gefolgt und hat einen Bildband geschaffen, der mehr ist als nur die Dokumentation der Reiseroute.
    Sein Buch „Westwärts von China nach Afrika “ ist jetzt - pünktlich zur Olympiade - als Sonderausgabe erschienen.
  • Rezensionen - Eissele, Ingrid (50%)
  • Kalte Kinder. Sie kennen kein Mitgefühl. Sie entgleiten uns
    Wenn Kinder oder Jugendliche exzessive Gewalttaten ausüben, ruft das neben allen anderen Gefühlen vor allem tiefe Beklemmung und Ratlosigkeit hervor. Wie ist es möglich, dass schon ein Kind keinerlei Mitgefühl empfindet und nicht aufhört zu quälen, wenn sein Opfer am Boden liegt? Wie ist es möglich, dass andere Kinder den Täter anstacheln oder sogar bei seiner Tat filmen, anstatt dem Opfer zu helfen?
  • Rezensionen - Schatz, Gottfried (50%)
  • Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie
    „Die Fremden in mir“ – so lautete der Titel eines Essays, den der Biochemiker Gottfried Schatz 2006 in der Neuen Züricher Zeitung veröffentlichte. Er handelt von atmenden Bakterien, die sich in anderen Zellen einnisteten. Aus dieser feindlichen Übernahme entstand im Laufe der Evolution ein wesentlicher Baustein des Lebens: die Mitochondrien. Das Besondere des Essays ist, dass er im Feuilletonteil erschien – auf Drängen des Autors, um den Graben zwischen Natur- und Geisteswissenschaften zu überbrücken. Jetzt ist von Schatz ein Buch herausgekommen, das ebenfalls einen weiten Bogen schlägt: „Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie“, so der Titel.
  • Rezensionen - Helfrich, Silke und Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (50%)
  • Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter
    Wem gehört sie eigentlich, die Welt? Mein Auto gehört mir, klar – aber die Luft, in die die Abgase dieses Autos gelangen, wem gehört sie? Der Computer gehört auch mir – aber die Software, die ich mir gerade ganz legal und kostenlos aus dem Internet heruntergeladen habe, gehört mir die jetzt auch? Kann ich sie vielleicht sogar erweitern, verbessern und dann unter eigenem Namen verkaufen? Und was ist mit den Bohnen, die hinten im Garten wachsen – mache ich mich strafbar, wenn ich sie nicht nur esse, sondern das Saatgut selbst vermehre?
    Silke Helfrich und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich als Herausgeber des Buches „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter“ dieser Fragen angenommen. Herausgekommen ist eine fundierte und breit gefächerte Zusammenstellung von Einzelbeiträgen, die das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
  • Rezensionen - Marazzi, Christian (50%)
  • Verbranntes Geld
    Von der Finanzkrise war in letzter Zeit mehr als genug zu hören; die medialen Wogen ebben nicht ab. Aber es ist ja auch nicht irgendeine Krise – es ist „die Krise der Krisen“, der Zusammenbruch eines kulturellen, politischen und ökonomischen Modells. Drastische Worte, zu finden in der Einleitung des soeben in der deutschsprachigen Übersetzung erschienenen Buches „Verbranntes Geld“ des Schweizer Wirtschaftswissenschaftlers Christian Marazzi. Mit seiner scharfen und knappen Analyse, deren Original bereits 2009 erschien, befeuert Marazzi die ohnehin schon angeheizte Diskussion – polemisch und sachlich zugleich.
  • Rezensionen - Draaisma, Douwe (50%)
  • Die Heimwehfabrik
    Schon mal von einem „Gedächtniskabinett“ gehört?
    Das sind Räume, in denen prägende Eindrücke der eigenen Jugendzeit aufbewahrt sind. Die damals üblichen Waschmittel oder Cremes mit ihren typischen Gerüchen sind dort ebenso zu finden wie Fotos, Musik, Werkzeuge oder Listen mit Begriffen aus der jeweiligen Zeit. Wer ein solches Kabinett betritt, dem öffnen sich Türen in längst vergessen geglaubte Winkel des Gedächtnisses. Das ist erstaunlich genug – besonders bemerkenswert ist aber, dass die Deutlichkeit der Erinnerung mit dem eigenen Lebensalter zunimmt. Wie ist das möglich?
    Douwe Draaisma, niederländischer Gedächtnisforscher und Professor für Psychologiegeschichte, widmet diesem Phänomen sein aktuelles Buch.
  • Impressum - Impressum (50%)
  • Rezensionen - Roth, Gerhard (50%)
  • Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten
    Für die Tatsache, dass wir nicht nur vom Verstand, sondern auch ganz maßgeblich durch unser unbewusstes Ich gesteuert werden, hat Siegmund Freud bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Augen geöffnet. Er wurde seinerzeit dafür noch heftig angefeindet; heutzutage lässt sich der Einfluss des Unbewussten auch von Seiten der Hirnforschung nachweisen. In einem neuen Buch von Gerhard Roth, der promovierter Philosoph und Biologe ist, wird der aktuelle und übrigens sehr spannende Stand des Wissens über uns Selbst zusammengestellt und der Frage nachgegangen, warum wir so handeln, wie wir es tun. Das Buch heißt „Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten“ und ist bei Klett-Cotta erschienen.
  • Rezensionen - Göttert, Karl-Heinz (50%)
  • Schwätzer. Leben mit Flegeln
    Die Situation hat wohl jeder schon einmal erlebt. Man sitzt in geselliger Runde beisammen, möchte sich unterhalten - aber einer der Anwesenden redet pausenlos, niemand vermag ihn aufzuhalten. Die Rollen sind nach kurzer Zeit fest verteilt: der Redner redet, die anderen schweigen. Sie, die anderen, werden zur Projektionsfläche des Redners, und wenn sie überhaupt zu Wort kommen, dann höchstens als Stichwortgeber für neue Monologe. Es ist, als würde einer drei Viertel der Torte für sich beanspruchen, während der Rest der Gesellschaft sich ganz selbstverständlich mit dem letzten Viertel begnügt. 
    Solche Situationen lassen Karl-Heinz Göttert, Autor des Buches „Schwätzer. Leben mit Flegeln“, keine Ruhe. Jetzt, als Literaturprofessor, nimmt Göttert diese und ähnliche Situationen noch einmal unter die Lupe – mit akademischer Gründlichkeit und viel Humor.
  • Rezensionen - Rodari, Gianni (50%)
  • Grammatik der Phantasie
    „Hätten wir auch eine Phantastik wie eine Logik, so wäre die Erfindungskunst erfunden.“ Dieses Zitat von Novalis stellt Gianni Rodari seiner „Grammatik der Phantasie“ voran, einem Buch über das Geschichtenerfinden, das bereits 1973 erstmals in seinem Heimatland Italien erschienen ist. Rodari, der 1980 verstarb, ist ein bekannter Kinderbuchautor, der für seine Werke u. a. den Hans-Christian-Andersen-Preis erhielt. Die „Grammatik der Phantasie“ richtet sich an den erwachsenen Leser – und sie ist aktueller denn je.
  • Rezensionen - Kreutzer, Mary und Milborn, Corinna (50%)
  • Ware Frau. Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa
    Sklaverei, so sollte man meinen, ist eine Erscheinung der Vergangenheit – zumindest in Europa. Das dies leider ein Trugschluss ist, zeigen Mary Kreutzer und Corinna Milborn in ihrem Buch: „Ware Frau. Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa“. Auch im 21ten Jahrhundert werden Menschen gehandelt und verkauft – und sie leben mitten unter uns. Die Autorinnen haben den florierenden Menschenhandel zwischen Nigeria und Europa recherchiert, zeigen auf, wie Menschen in die Prostitution gezwungen werden – und warum klare Schuldzuweisungen so schwierig sind.
23.08.2013

 

Das Feature zum Thema:

Künstlich. Intelligent. Klug? Aufbruch in die smarte Gesellschaft

lief am 28.7.2013 in Länge Sieben beim Saarländischen Rundfunk (SR2). Näheres siehe unter

www.sr-online.de

Ein Nachhören der Sendung ist dort möglich!

 

Das Feature zum Thema:

Jenseits von Markt und Staat - Begegnungen in der Allmende

lief am 4.9.2012 um 19.15h beim Deutschlandfunk. Näheres siehe unter

www.dradio.de

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