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Suchergebnisse für "licht" [26 Treffer]

  • Rezensionen - O'Hare, Mick (100%)
  • Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst
    Wer sich schon immer mal als Wissenschaftler betätigen wollte, bisher aber noch nicht die Gelegenheit dazu hatte, für den ist vielleicht das neue Buch von Mick O’Hare interessant. Darin werden Experimente für den Hausgebrauch beschrieben - was nichts anderes bedeutet, als dass man mit ganz alltäglichen Zutaten wissenschaftliche Fragestellungen löst. „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst“, so der durchaus ernstgemeinte Titel.
  • Rezensionen - Schatz, Gottfried (33%)
  • Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie
    „Die Fremden in mir“ – so lautete der Titel eines Essays, den der Biochemiker Gottfried Schatz 2006 in der Neuen Züricher Zeitung veröffentlichte. Er handelt von atmenden Bakterien, die sich in anderen Zellen einnisteten. Aus dieser feindlichen Übernahme entstand im Laufe der Evolution ein wesentlicher Baustein des Lebens: die Mitochondrien. Das Besondere des Essays ist, dass er im Feuilletonteil erschien – auf Drängen des Autors, um den Graben zwischen Natur- und Geisteswissenschaften zu überbrücken. Jetzt ist von Schatz ein Buch herausgekommen, das ebenfalls einen weiten Bogen schlägt: „Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie“, so der Titel.
  • Rezensionen - Helfrich, Silke und Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (16%)
  • Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter
    Wem gehört sie eigentlich, die Welt? Mein Auto gehört mir, klar – aber die Luft, in die die Abgase dieses Autos gelangen, wem gehört sie? Der Computer gehört auch mir – aber die Software, die ich mir gerade ganz legal und kostenlos aus dem Internet heruntergeladen habe, gehört mir die jetzt auch? Kann ich sie vielleicht sogar erweitern, verbessern und dann unter eigenem Namen verkaufen? Und was ist mit den Bohnen, die hinten im Garten wachsen – mache ich mich strafbar, wenn ich sie nicht nur esse, sondern das Saatgut selbst vermehre?
    Silke Helfrich und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich als Herausgeber des Buches „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter“ dieser Fragen angenommen. Herausgekommen ist eine fundierte und breit gefächerte Zusammenstellung von Einzelbeiträgen, die das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
  • Rezensionen - Schindhelm, Michael (16%)
  • Dubai Speed. Eine Erfahrung
    Sind Kunst und Kommerz wirklich zu trennen? Öl, verschleierte Frauen und maßloser Luxus - das sind die gängigen Attribute der Golfstaaten. Aber Kultur? Ein Schulterzucken. Diesen Blinden Fleck nimmt Michael Schindhelm mit seinem Buch „Dubai Speed“ auf brilliante Weise ins Visier.
  • Rezensionen - Shaxson, Nicholas (16%)
  • Schatzinseln. Wie Steueroasen die Demokratie untergraben.
    In der derzeitigen Euro-Krise könnte man den Eindruck gewinnen, es gäbe zu wenig Geld. Viele Europäer wollen die Notenpresse anwerfen, um hochverschuldete Mitgliedsstaaten und letztlich den Euro zu retten. Dabei folgt das Kapital schon längst ganz anderen Spielregeln: es strömt in ungeahnten Summen um den Globus, aber in den Staatskassen bleibt nur ein Bruchteil davon hängen. Wie das Prinzip Kapitalflucht funktioniert und was es mit den vielzitierten Steueroasen auf sich hat – der britische Autor und Wissenschaftler Nicholas Shaxson geht diesen Fragen seit Jahren nach. Sein aktuelles Buch zum Thema trägt den Titel: „Schatzinseln. Wie Steueroasen die Demokratie untergraben“.
  • Rezensionen - Andres-Brümmer, Dagmar und Christof Schenk (16%)
  • Ein Platz für wilde Tiere
    „Der einzige, der einen Ozelotpelz braucht, ist der Ozelot!“. Dieser Satz stammt von Bernhard Grizmek, der Ende der 1950er Jahre u. a. durch spektakuläre Tierfilme – darunter „Serengeti darf nicht sterben“ – weltberühmt wurde. Nun hat die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, mit der Grizmek eng verbunden war, ihm ein Buch gewidmet: „Ein Platz für wilde Tiere“, heißt es, und es zeigt auf spannende Weise, welchen Aufgaben der Naturschutz heute gegenübersteht.
  • Rezensionen - Everett, Daniel (16%)
  • Das glücklichste Volk. Sieben Jahre bei den Piraha-Indianern am Amazonas
    Ein junger Amerikaner zieht Ende der 1970er Jahre mit seiner Familie ins Amazonasgebiet, um das Volk der Piraha [sprich: Pi-da-HAN] zum christlichen Glauben zu bekehren. Weil er ihnen die Bibel übersetzen möchte, erlernt er die eigenwillige Sprache und entdeckt dabei nach und nach enge Zusammenhänge zwischen Sprache, Kultur und Weltanschauung der Piraha. Seine Beobachtungen führen ihn schließlich zu grundlegenden Erkenntnissen über das Wesen menschlicher Sprache und Wahrnehmung.
    Am Ende ist er es, der bekehrt wird: Die pragmatische und unbeschwerte Lebensweise der Piraha fasziniert ihn so, dass er vom Missionar zum Atheisten wird. Er kehrt immer wieder zu den Piraha zurück und hat seine Erfahrungen nun in einer Mischung aus Reisebericht und sprachwissenschaftlichem Essay zusammengefasst. „Das glücklichste Volk. Sieben Jahre bei den Piraha-Indianern am Amazonas“, so der Titel des Buches von Daniel Everett, das jetzt in der deutschen Übersetzung erschienen ist.
  • Rezensionen - Huismann, Wilfried (16%)
  • Schwarzbuch WWF. Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda
    Ein Schwarzbuch hat, naturgemäß, nicht nur eine geneigte Leserschaft. Denn es wird in der Absicht geschrieben, Verborgenes ans Licht zu holen. Enthüllungsliteratur also; der Pranger der Neuzeit. Was aber, wenn der Angeprangerte eigentlich ein gutes Image hat? Dann wird es besonders brisant. Das „Schwarzbuch WWF“ von Wilfried Huismann ist ein solcher Fall. Der World Wildlife Fund, kurz WWF, steht mit seinem Symbol, dem Panda, ganz oben auf der Liste der glaubwürdigen und beliebten Naturschutzorganisationen – weltweit. Das könnte sich deutlich ändern, wenn die von Huismann recherchierten Vorwürfe Bestand haben. 256 Seiten Sprengstoff also.
  • Rezensionen - Ziegler, Günter M. (16%)
  • Darf ich Zahlen? Geschichten aus der Mathematik
    Wieso gibt es eigentlich keinen Nobelpreis für Mathematik? Weil Alfred Nobel, Stifter des Preises, darin keine Wissenschaft sah, die zum Wohle der Menschheit beiträgt. Diese Einschätzung wird vermutlich von vielen geteilt, die sich schmerzlich an das Schulfach Mathe erinnern. Dass „Mathe machen“ aber eigentlich etwas ganz anderes und außerordentlich Spannendes ist, will Günter Ziegler mit seinem neuen Buch vermitteln. Sein Wunschtitel dafür lautete „Darf ich ein paar Zahlen in den Raum stellen, um die Diskussion zu versachlichen?“. Das war dem Verleger allerdings eindeutig zu lang – so heißt es nun schlicht „Darf ich Zahlen?“.
  • Rezensionen - Gopnik, Alison (16%)
  • Kleine Philosophen. Was wir von unseren Kindern über Liebe, Wahrheit und den Sinn des Lebens lernen können
    Wenn Erwachsene verstehen, wie Babys und Kleinkinder die Welt erkunden und wahrnehmen, dann können sie daraus viel über die menschliche Natur als solches lernen. So die These der Amerikanerin Alison Gopnik, die ihre langjährigen Forschungen auf dem Gebiet nun in einem allgemeinverständlichen Buch zusammengetragen hat. Der Titel: „Kleine Philosophen. Was wir von unseren Kindern über Liebe, Wahrheit und den Sinn des Lebens lernen können.“
  • Rezensionen - Nassehi, Armin (16%)
  • Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys
    Wenn ein Außenstehender unsere Gesellschaft beobachten würde, was fiele ihm dann auf? Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, hat sich aufgemacht, unser Alltagsleben zu beleuchten. Warum reden wir im Zug anders über geschäftliche Dinge als in der Kantine? Wieso verhalten wir uns als Besucher einer Kunstausstellung auf eine bestimmte Weise, die individuell und doch vorhersehbar ist? Und wie nehmen wir uns und unsere Umgebung eigentlich wahr?
    Nassehi gelangt bei der Analyse des Alltagsgeschehens zu überraschenden Schlussfolgerungen. „Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys“ so der Titel seines Buches, das beim Murmann-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Fischer, Theo (16%)
  • Wu Wei. Fragen und Antworten
    Ein skurriler Mönch, der irgendwo in den Bergen durch Meditation und Fasten  nach Erleuchtung sucht – so könnte man eine westliche Vorstellung über den Taoismus umreißen. Der Taoismus hat seinen Ursprung in China, wo er um das Jahr 400 v. Chr. entstanden ist. Neben einer religiösen Ausrichtung gibt es auch den philosophischen Taoismus, der sehr bescheiden daherkommt. Er lehrt die Einheit der Dinge – ohne, dass irgendwelche Forderungen oder Belohnungen anheim gestellt werden. Die Inhalte des Taoismus sind im Tao-Te-king überliefert, das von Laotse verfasst wurde. Der gut 80 Abschnitte umfassende Text übt auch heute noch eine große Faszination aus – aber: wie überträgt man die Lehre in die Gegenwart und auf den eigenen Alltag, der meist eher hektisch und wenig meditativ verläuft? Zu dieser Frage finden sich in dem neuen Buch von Theo Fischer „Wu Wei. Fragen und Antworten“ interessante Anregungen.
  • Rezensionen - Twickel, Christoph (16%)
  • Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle
    Wie definiert sich eigentlich eine Stadt, und wer darf sie wie nutzen? Der amerikanische Soziologe Louis Wirth hat Städte in den 1930er Jahren als „relativ große, dicht besiedelte und dauerhafte Niederlassungen gesellschaftlich heterogener Individuen“ bezeichnet. Das klingt abstrakt – aber: die „verdichtete Unterschiedlichkeit“ gilt auch heute noch als prägendes Merkmal städtischen Lebens. Dabei sieht die Realität vielfach anders aus: nicht Unterschiedlichkeit, sondern Entmischung ist Kennzeichen vieler Stadtteile. Die korrekte Bezeichnung dafür lautet "Gentrifizierung". Was es damit auf sich hat, hat Christoph Twickel zusammengetragen. Sein gerade erschienenes Buch mit dem Titel "Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle" erlaubt einen Blick hinter manch blendende Fassade moderner Stadtentwicklung.
  • Rezensionen - Holzapfel, Jan; Lehmann, Tim und Spiecker, Matti (16%)
  • Expedition Welt. Vom Abenteuer, sich zu engagieren
    Ein Unternehmer ist bestrebt, Gewinn zu erzielen. Der Gewinn wird klassischerweise als Geldwert gemessen – aber es gibt auch Unternehmer, die als Maßeinheit vor allem den gesellschaftlichen Mehrwert ihres Handelns zugrundelegen. Sie gehen soziale oder ökologische Probleme mit unternehmerischen Mitteln an und erzielen damit zum Teil erstaunliche Erfolge.
    Drei Wirtschaftsstudenten der Universität Witten / Herdecke sind acht Monate lang um die Welt gereist, um solche Sozialunternehmer zu treffen. Ihre Erfahrungen haben sie in einem Buch zusammengefasst, das den Titel trägt: „Expedition Welt. Vom Abenteuer, sich zu engagieren.
  • Rezensionen - Huffschmid, Anne (16%)
  • Mexiko - Das Land und die Freiheit
    Zu Mexiko gibt es bereits unzählige Bücher. Und: Mexiko feierte im Jahr 2010 gleich zwei herausragende Jubiläen. Vor 200 Jahren begann es seinen Unabhängigkeitskrieg. Das Land löste sich von der spanischen Krone; vier Jahre später wurde die föderale Republik Mexiko mit eigener Verfassung ausgerufen. Zum hundertsten Jahrestag dieser Ereignisse, 1910, waren große Feierlichkeiten geplant; mit besonderem Pomp wollte der seit über einem Vierteljahrhundert regierende Staatspräsident Porfirio Diaz seine Herrschaft absichern. Doch die Rechnung ging nicht auf. Stattdessen begannen die Wirren der mexikanischen Revolution, und der Ruf nach „Tierra y Libertad!, Land und Freiheit!“ ist unvergessen.
    Die Kulturwissenschaftlerin Anne Huffschmid hat viele Jahre in Mexiko gelebt und als Gastwissenschaftlerin gearbeitet. Mit ihrem Buch: „Mexiko – Das Land und die Freiheit“ fügt sie den vielfältigen Werken nun eine facettenreiche und persönliche Analyse hinzu.
  • Rezensionen - Ferguson, Niall (16%)
  • Der Aufstieg des Geldes. Die Währung der Geschichte
    Die Finanzkrise ist derzeit in aller Munde. Darüber vergisst man leicht, dass auch Geld eine Geschichte hat. Der Brite Niall Ferguson hat sich dieser Geschichte angenommen und ein Buch darüber geschrieben mit dem Titel: „Der Aufstieg des Geldes. Die Währung der Geschichte“. Dieser Titel ist eine bewusste Anspielung auf das Buch „Der Aufstieg des Menschen“ von Jacob Bronowski, das sich mit der menschlichen Evolution beschäftigt – denn die Geldgeschichte ist mit ihrem schöpferischen und zugleich zerstörerischem Potential der Evolution nicht unähnlich.
  • Rezensionen - Bäuerlein, Theresa (16%)
  • Fleisch essen, Tiere lieben. Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können.
    Fleisch essen und dennoch Tiere lieben – geht das? Grundsätzlich ja, sagt die Journalistin Theresa Bäuerlein – und schreibt ein Buch darüber. Es beginnt, wie es endet: mit der Hinwendung zum Fleisch. Am Anfang steht der selig-unschuldige Wurstgenuss aus Kindertagen, am Ende der gemäßigte Fleischkonsum einer geläuterten Erwachsenen. Dazwischen liegen etliche kulinarische Wanderjahre der Autorin. Sie ist lange überzeugte Vegetarierin, experimentiert auch mit veganen Ernährungsformen. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen umkreist sie eine zentrale Frage: gibt es tatsächlich eine „friedliche“ und damit aus ethischer Sicht bessere Ernährungsweise? Der Untertitel lässt erahnen, dass die Antwort vielschichtig ausfällt. „Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können“ – in dem Buch werden so manche liebgewonnenen Grundsätze kräftig auf den Kopf gestellt.
  • Rezensionen - Draaisma, Douwe (16%)
  • Die Heimwehfabrik
    Schon mal von einem „Gedächtniskabinett“ gehört?
    Das sind Räume, in denen prägende Eindrücke der eigenen Jugendzeit aufbewahrt sind. Die damals üblichen Waschmittel oder Cremes mit ihren typischen Gerüchen sind dort ebenso zu finden wie Fotos, Musik, Werkzeuge oder Listen mit Begriffen aus der jeweiligen Zeit. Wer ein solches Kabinett betritt, dem öffnen sich Türen in längst vergessen geglaubte Winkel des Gedächtnisses. Das ist erstaunlich genug – besonders bemerkenswert ist aber, dass die Deutlichkeit der Erinnerung mit dem eigenen Lebensalter zunimmt. Wie ist das möglich?
    Douwe Draaisma, niederländischer Gedächtnisforscher und Professor für Psychologiegeschichte, widmet diesem Phänomen sein aktuelles Buch.
  • Rezensionen - Upgang, Mechtild (16%)
  • Gewinn mit Sinn. Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen - mit gutem Gewissen
    Mechthild Upgang, Agrarökonomin, Finanzplanerin und Autorin des Buches „Gewinn mit Sinn“, zeigt an diversen Beispielen wesentliche Aspekte des Geldanlegens. Zum einen: Finanzkrisen hat es immer schon gegeben, und es wird sie auch immer wieder geben. Außerdem: Vertrauen ist unersetzlich. Kredit leitet sich vom lateinischen „credere“ – glauben – ab, und wer als Handelspartner nicht aneinander glaubt, wird sich den für die Kreditvergabe notwendigen Vertrauensvorschuss kaum gewähren. Und schließlich: Menschen sind Herdentiere. Sie fällen Entscheidungen, weil sie sehen, dass sich andere ähnlich verhalten. Die Börse lebt von diesem gemeinsamen Vertrauensvorschuss, aber sie hängt auch an deren Tropf. Nachhaltige Geldanlagen stehen im Mittelpunkt des lesenswerten Buches.
  • Rezensionen - Marazzi, Christian (16%)
  • Verbranntes Geld
    Von der Finanzkrise war in letzter Zeit mehr als genug zu hören; die medialen Wogen ebben nicht ab. Aber es ist ja auch nicht irgendeine Krise – es ist „die Krise der Krisen“, der Zusammenbruch eines kulturellen, politischen und ökonomischen Modells. Drastische Worte, zu finden in der Einleitung des soeben in der deutschsprachigen Übersetzung erschienenen Buches „Verbranntes Geld“ des Schweizer Wirtschaftswissenschaftlers Christian Marazzi. Mit seiner scharfen und knappen Analyse, deren Original bereits 2009 erschien, befeuert Marazzi die ohnehin schon angeheizte Diskussion – polemisch und sachlich zugleich.
  • Rezensionen - Weisman, Alan (16%)
  • Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde
    „Wenn man Gesellschaften studiert, die einmal so selbstbewusst wie die unsere waren, dann zerfielen und schließlich vom Dschungel verschlungen wurden, erkennt man, wie außerordentlich empfindlich das Gleichgewicht zwischen Umwelt und Gesellschaft ist. Wenn es durch irgendein Ereignis gestört wird, kann alles zusammenbrechen. Zweitausend Jahre später bemüht sich dann jemand herauszufinden, was schief gelaufen ist.“
    So zitiert Alan Weisman in seinem Buch „Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde“ einen Archäologen, der sich mit dem plötzlichen Untergang der Maya-Kultur beschäftigt. Ein Zukunftsentwurf, bei dem auch die Vergangenheit eine große Rolle spielt.
  • Rezensionen - Fechner, Annika (16%)
  • Hungrige Zeiten
    In Frankreich wurde kürzlich ein Gesetzentwurf gebilligt, der Werbung für Magersucht unter Strafe stellt. Auch Modells sollen künftig auf dem Laufsteg eine gewisse Gewichtsgrenze einhalten. Ist es tatsächlich notwendig, ein ‚normales’ Gewicht per Gesetz festzulegen? Mit ihrem autobiographischen Bericht über Magersucht und Bulimie zeichnet Annika Fechner ein irritierendes Bild.
  • Rezensionen - Clement, Rolf und Jöris, Paul Elmar (16%)
  • Die Terroristen von nebenan. Gotteskrieger aus Deutschland
    Ende April 2010 wurde ein Islamist von Nordrhein-Westfalen nach Saarbrücken überstellt, um dort eine zwölfjährige Haftstrafe zu verbüßen. Sein Name: Daniel Schneider. Aufgewachsen in Neunkirchen und katholisch erzogen, konvertiert Schneider mit 19 Jahren zum Islam. Drei Jahre später, 2007, werden er und drei weitere Islamisten, die sogenannte Sauerland-Gruppe,  wegen geplanter Bombenanschläge gegen US-Einrichtungen in Deutschland verhaftet.
    Schneider ist mittlerweile kein Einzelfall mehr, wie auch die aktuellen Meldungen zu Eric Breininger zeigen. Der Dschihad, der „Heilige Krieg“, scheint in manchen Kreisen „cool“ zu werden. Vermehrt suchen junge Männer aller Gesellschaftsschichten in der extremen islamistischen Radikalisierung eine neue Orientierung. Eine Entwicklung, die von den Journalisten Rolf Clement und Paul Elmar Jöris seit Jahren beobachtet wird. „Die Terroristen von nebenan. Gotteskrieger aus Deutschland“ – so der Titel ihres Buches, das jetzt beim Piper-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Göttert, Karl-Heinz (16%)
  • Schwätzer. Leben mit Flegeln
    Die Situation hat wohl jeder schon einmal erlebt. Man sitzt in geselliger Runde beisammen, möchte sich unterhalten - aber einer der Anwesenden redet pausenlos, niemand vermag ihn aufzuhalten. Die Rollen sind nach kurzer Zeit fest verteilt: der Redner redet, die anderen schweigen. Sie, die anderen, werden zur Projektionsfläche des Redners, und wenn sie überhaupt zu Wort kommen, dann höchstens als Stichwortgeber für neue Monologe. Es ist, als würde einer drei Viertel der Torte für sich beanspruchen, während der Rest der Gesellschaft sich ganz selbstverständlich mit dem letzten Viertel begnügt. 
    Solche Situationen lassen Karl-Heinz Göttert, Autor des Buches „Schwätzer. Leben mit Flegeln“, keine Ruhe. Jetzt, als Literaturprofessor, nimmt Göttert diese und ähnliche Situationen noch einmal unter die Lupe – mit akademischer Gründlichkeit und viel Humor.
  • Rezensionen - Butcher, Tim (16%)
  • Blood River. Ins dunkle Herz des Kongo
    In einem aktuellen Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung beschreibt Erhard Eppler die zunehmende Gefahr einer entstaatlichten Gewalt. Diese Gewalt entsteht dort, wo Staaten zerfallen – mehr als 20 Staaten mit zusammen gut 880 Millionen Einwohnern sind derzeit davon betroffen. Einer von ihnen ist die Demokratische Republik Kongo.
    Der britische Journalist Tim Butcher hat sich 2004 aufgemacht, den Kongo von Ost nach West zu durchqueren. Seine Eindrücke hat er in dem Buch „Blood River“ festgehalten, das nun mit gleichem Titel auch auf Deutsch erhältlich ist.
  • Rezensionen - Elter, Andreas (16%)
  • Bierzelt oder Blog? Politik im digitalen Zeitalter
    Barack Obama hat es 2008 beim Präsidentschaftswahlkampf vorgemacht, und alle wollten es kopieren: die Nutzung des Internets als gigantische Werbetrommel. Im sogenannten Superwahljahr 2009 haben auch die deutschen Parteien verstärkt auf das Internet gesetzt – aber hatten sie damit eigentlich Erfolg? Oder waren die Wähler doch eher mit den klassischen Methoden zu erreichen? „Bierzelt oder Blog – Politik im digitalen Zeitalter“ – so der Titel des Buches, in dem der Historiker und Medienwissenschaftler Andreas Elter diesen Fragen nachgeht.
23.08.2013

 

Das Feature zum Thema:

Künstlich. Intelligent. Klug? Aufbruch in die smarte Gesellschaft

lief am 28.7.2013 in Länge Sieben beim Saarländischen Rundfunk (SR2). Näheres siehe unter

www.sr-online.de

Ein Nachhören der Sendung ist dort möglich!

 

Das Feature zum Thema:

Jenseits von Markt und Staat - Begegnungen in der Allmende

lief am 4.9.2012 um 19.15h beim Deutschlandfunk. Näheres siehe unter

www.dradio.de

Zum Nachhören der Sendung einfach eine kurze e-mail schicken!