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Suchergebnisse für "lese" [26 Treffer]

  • Rezensionen - O'Hare, Mick (100%)
  • Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst
    Wer sich schon immer mal als Wissenschaftler betätigen wollte, bisher aber noch nicht die Gelegenheit dazu hatte, für den ist vielleicht das neue Buch von Mick O’Hare interessant. Darin werden Experimente für den Hausgebrauch beschrieben - was nichts anderes bedeutet, als dass man mit ganz alltäglichen Zutaten wissenschaftliche Fragestellungen löst. „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst“, so der durchaus ernstgemeinte Titel.
  • Rezensionen - Reynolds, Richard (66%)
  • Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest
    Das wäre doch mal was:
    Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, hat sich die ewig ungepflegte Brachfläche hinter der Bushaltestelle in ein Blütenmeer verwandelt. In dem grauen Betonkübel am Hauseingang sprießen plötzlich Tomaten und Kürbissen, und der triste Straßenrand ist von bunten Sonnenblumen gesäumt.
    Eine wundersame Eingebung des Grünflächen-Amtes – oder eher das Werk von Guerilleros? Wer die Guerilla-Variante für Unfug hält, den belehrt Richard Reynolds eines besseren. Denn es gibt sie wirklich, die Guerilleros in der Stadt. Bewaffnet mit Hacken, Samentüten und einem Sack voll Erde kämpfen sie im kleinen wie im großen für die Kultivierung ungenutzten Landes. Richard Reynolds, Autor des Buches „Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest“ begann seine Karriere eher bescheiden. Fünf Monate, nachdem er 2004 in ein tristes siebziger-Jahre-Hochhaus bei London gezogen war, vermisste er nicht nur die Gartenarbeit, sondern störte sich auch zunehmend an den vernachlässigten und von Müll übersäten Beeten rund um das Haus. Er wurde kurzerhand selbst aktiv: mitten in der Nacht hackte er sich durch das erste Beet, entfernte den Müll und bepflanzte es neu. Das Buch, das aus der ungewöhnlichen Leidenschaft Reynolds entstanden ist, ist interessant und amüsant zu lesen – vor allem aber ist es ein fundiertes Handbuch für jeden, der sich der Bewegung anschließen will.
  • Rezensionen - Böckl, Manfred (66%)
  • Die kleinen Religionen Europas. Woher sie kommen und welchen Einfluss sie haben.
    Die großen Religionen Europas stehen immer wieder im Rampenlicht. Papstbesuch und Missbrauchsvorwürfe, Minarettbau und Ökumene – die Stimmungen schwanken zwischen Euphorie, Gleichgültigkeit und massiver Kritik. Dabei lässt der Fokus auf die großen Glaubensgemeinschaften leicht vergessen, dass auch in Europa viele Menschen andere religiöse Wurzeln haben oder verstärkt danach suchen. Grund genug, einmal genauer hinzuschauen. Der Schriftsteller Manfred Böckl hat das getan und diesen Glaubensgemeinschaften ein Buch gewidmet, das jetzt im Patmos-Verlag erschienen ist. „Die kleinen Religionen Europas. Woher sie kommen und welchen Einfluss sie haben“, so der Titel.
  • Rezensionen - Dirks, Thorsten (66%)
  • Ich, Du, Er, Sie, Es und Wir. Wie wir kommunizieren werden
    Menschen wollten sich immer schon mitteilen. Was mit der Höhlenmalerei begann, sind heute Handy und Internet. Wie verändern diese neuen Kommunikationsmittel eigentlich unseren Alltag, und wie gehen wir damit um? Dieser Frage widmet sich ein Buch mit dem Titel „Ich, Du, Er, Sie, Es und Wir. Wie wir kommunizieren werden"; Autor ist Thorsten Dirks.
  • Rezensionen - Shaxson, Nicholas (33%)
  • Schatzinseln. Wie Steueroasen die Demokratie untergraben.
    In der derzeitigen Euro-Krise könnte man den Eindruck gewinnen, es gäbe zu wenig Geld. Viele Europäer wollen die Notenpresse anwerfen, um hochverschuldete Mitgliedsstaaten und letztlich den Euro zu retten. Dabei folgt das Kapital schon längst ganz anderen Spielregeln: es strömt in ungeahnten Summen um den Globus, aber in den Staatskassen bleibt nur ein Bruchteil davon hängen. Wie das Prinzip Kapitalflucht funktioniert und was es mit den vielzitierten Steueroasen auf sich hat – der britische Autor und Wissenschaftler Nicholas Shaxson geht diesen Fragen seit Jahren nach. Sein aktuelles Buch zum Thema trägt den Titel: „Schatzinseln. Wie Steueroasen die Demokratie untergraben“.
  • Rezensionen - Preisler, Maximilian (33%)
  • Way Down South - Vor der Flut
    Beim Saarbrücker Geistkirch- Verlag ist ein Buch erschienen, das zum Reisen durch die Südstaaten der USA einlädt. Maximilian Preisler, als freier Autor im Hörfunk tätig, revidiert mit „Way Down South – Vor der Flut“ das häufig viel zu grob gezeichnete Amerikabild und stellt ihm ein facettenreiches Bild der Südstaaten gegenüber.
  • Rezensionen - Durmaz, Betül (33%)
  • Döner, Machos und Migranten. Mein zartbitteres Lehrerleben
    Das Buch „Döner, Machos und Migranten. Mein zartbitteres Lehrerleben“ beleuchtet einmal mehr das Dauerthema Erziehung. Geschrieben von der Lehrerin Betül Durmaz, die an einer Gelsenkirchener Förderschule unterrichtet, sorgte es von Anfang an für Diskussionsstoff – zu Stichworten wie Schulsystem, Migranten und Integration.
  • Rezensionen - Goodfellow, Peter (33%)
  • Gefiederte Architekten. Die Kunst des Nestbaus im Vogelreich
    Schon mal darüber nachgedacht, wie Vogelnester entstehen? Die Frage liegt in dieser Jahreszeit ja geradezu in der Luft. In den meisten Fällen ist es jedenfalls nicht damit getan, einfach ein paar Zweige übereinander zu legen. Wer das Glück hat, ein Nest zu entdecken, sollte ruhig mal genauer hinschauen. Das wäre ganz im Sinne des britischen Ornithologen Peter Goodfellow. Er ist pensionierter Lehrer und Vogelkundler aus Leidenschaft. Sein neuestes Buch mit dem Titel „Gefiederte Architekten“ vermag selbst eingefleischte Stubenhocker dazu verleiten, mal einen Blick nach draußen zu werfen. Da gibt es nämlich Erstaunliches zu entdecken.
  • Rezensionen - Weisman, Alan (33%)
  • Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde
    „Wenn man Gesellschaften studiert, die einmal so selbstbewusst wie die unsere waren, dann zerfielen und schließlich vom Dschungel verschlungen wurden, erkennt man, wie außerordentlich empfindlich das Gleichgewicht zwischen Umwelt und Gesellschaft ist. Wenn es durch irgendein Ereignis gestört wird, kann alles zusammenbrechen. Zweitausend Jahre später bemüht sich dann jemand herauszufinden, was schief gelaufen ist.“
    So zitiert Alan Weisman in seinem Buch „Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde“ einen Archäologen, der sich mit dem plötzlichen Untergang der Maya-Kultur beschäftigt. Ein Zukunftsentwurf, bei dem auch die Vergangenheit eine große Rolle spielt.
  • Rezensionen - Sporrer, Susanne und Heymach, Klaus (33%)
  • Said heißt glücklich. Unser Jahr im Jemen
    Der Golf von Aden, die Verbindung zwischen Rotem Meer und Indischem Ozean, erlangt seit Jahren durch immer neue Angriffe somalischer Piraten traurige Berühmtheit. Die Berichterstattung aus der Region konzentriert sich daher meist auf die Südküste des Golfes. Der Jemen hingegen, der die Nordküste bildet, galt lange als vergessenes Land. Erst zunehmende Entführungen sowie vermutete Stützpunkte von Terrornetzwerken haben auch ihn ins Blickfeld gerückt. Aber wer würde schon das „Galapagos Arabiens“ mit dem Land in Verbindung bringen? Oder die Ursprünge unseres Kaffeekonsums?
    Die Journalisten Susanne Sporrer und Klaus Heymach haben 2005 ein Jahr im Jemen gelebt. Wer ihr Buch liest, erhält einen faszinierenden Einblick in den jemenitischen Alltag jenseits internationaler Schlagzeilen.
  • Rezensionen - Kohn, Martin (33%)
  • Handbuch Weltraumtourismus
    Selbst für den Durchschnittstouristen sind 400 km eigentlich ein Katzensprung - zumindest, wenn man sich auf der Erde bewegt. Wer jedoch im wahrsten Sinne des Wortes darüber hinaus will, muss ambitioniert und zahlungskräftig zugleich sein. Rund 15 - 20 Mio Euro kostet derzeit eine achttägige Reise zur Internationalen Raumstation ISS – aber man sollte nicht glauben, dass der Preis die Nachfrage allzu sehr schmälert. Im Gegenteil – die Warteliste ist lang. Schließlich ist der Platz begrenzt: gerade einmal 6 Menschen konnten bislang als Touristen zur ISS fliegen. Der kanadische Clown Guy Laliberté, der Anfang Oktober diesen Jahres zur ISS aufbrach, könnte vorläufig allerdings auch der letzte zahlende Gast sein, denn die Zukunft der Shuttleflüge ist ungewiss. Wer dennoch davon träumt, einmal in den Weltraum vorzudringen, muss also andere Wege finden. Im „Handbuch Weltraumtourismus“ von Martin Kohn sind sie beschrieben.
  • Rezensionen - Yamashita, Michael (33%)
  • Westwärts von China nach Afrika. Auf den Suren des größten Seefahrers aller Zeiten - Zheng He
    Die olympischen Sommerspiele in der chinesischen Hauptstadt Peking stehen kurz bevor. Peking liegt erstaunlich weit im Norden des Landes; die Ursache dafür liegt rund 600 Jahre zurück. Damals wollte das Reich den Mongolen im Norden die Stirn bieten, und so wurde die Hauptstadt kurzerhand von Nanking nach Peking verlegt. Große Umbrüche wie jetzt zur Olympiade sind für die Stadt und das Reich also nichts Neues.
    Die frühere Hauptstadt Nanking war vor 600 Jahren auch Ausgangspunkt der erstaunlichen Reisen von Admiral Zheng He, die ihn bis nach Afrika führten. In Asien wird der Admiral als eine Art asiatischer Marco Polo verehrt, in Europa war er bislang weitgehend unbekannt. Erst das Jubiläumsjahr 2005 machte durch zahlreiche Ausstellungen und Filme auch hierzulande auf den großen chinesischen Entdecker aufmerksam.
    Der Fotograf Michael Yamashita ist den Spuren Zheng Hes gefolgt und hat einen Bildband geschaffen, der mehr ist als nur die Dokumentation der Reiseroute.
    Sein Buch „Westwärts von China nach Afrika “ ist jetzt - pünktlich zur Olympiade - als Sonderausgabe erschienen.
  • Rezensionen - Gopnik, Alison (33%)
  • Kleine Philosophen. Was wir von unseren Kindern über Liebe, Wahrheit und den Sinn des Lebens lernen können
    Wenn Erwachsene verstehen, wie Babys und Kleinkinder die Welt erkunden und wahrnehmen, dann können sie daraus viel über die menschliche Natur als solches lernen. So die These der Amerikanerin Alison Gopnik, die ihre langjährigen Forschungen auf dem Gebiet nun in einem allgemeinverständlichen Buch zusammengetragen hat. Der Titel: „Kleine Philosophen. Was wir von unseren Kindern über Liebe, Wahrheit und den Sinn des Lebens lernen können.“
  • Rezensionen - Kaku, Michio (33%)
  • Die Physik des Unmöglichen
    „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist“, hat Max Plank einmal gesagt. Aber was ist die Wahrheit? Ist es wahr, dass wir niemals in der Lage sein werden, uns von einem Ort zum anderen zu beamen, wie man das aus „Raumschiff Enterprise“ kennt? Ist es wahr, dass wir eines Tages Gedanken lesen können?
    Michio Kaku geht in seinem neuen Buch „Die Physik des Unmöglichen“ aus naturwissenschaftlicher Sicht auf Phänomene und Entwicklungen ein, die in der Science Fiktion längst Realität sind. Erstaunlich vieles steht nicht im Widerspruch zu den bekannten Naturgesetzen und könnte somit eines Tages Wirklichkeit werden.
  • Rezensionen - Nassehi, Armin (33%)
  • Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys
    Wenn ein Außenstehender unsere Gesellschaft beobachten würde, was fiele ihm dann auf? Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, hat sich aufgemacht, unser Alltagsleben zu beleuchten. Warum reden wir im Zug anders über geschäftliche Dinge als in der Kantine? Wieso verhalten wir uns als Besucher einer Kunstausstellung auf eine bestimmte Weise, die individuell und doch vorhersehbar ist? Und wie nehmen wir uns und unsere Umgebung eigentlich wahr?
    Nassehi gelangt bei der Analyse des Alltagsgeschehens zu überraschenden Schlussfolgerungen. „Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys“ so der Titel seines Buches, das beim Murmann-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Holzapfel, Jan; Lehmann, Tim und Spiecker, Matti (33%)
  • Expedition Welt. Vom Abenteuer, sich zu engagieren
    Ein Unternehmer ist bestrebt, Gewinn zu erzielen. Der Gewinn wird klassischerweise als Geldwert gemessen – aber es gibt auch Unternehmer, die als Maßeinheit vor allem den gesellschaftlichen Mehrwert ihres Handelns zugrundelegen. Sie gehen soziale oder ökologische Probleme mit unternehmerischen Mitteln an und erzielen damit zum Teil erstaunliche Erfolge.
    Drei Wirtschaftsstudenten der Universität Witten / Herdecke sind acht Monate lang um die Welt gereist, um solche Sozialunternehmer zu treffen. Ihre Erfahrungen haben sie in einem Buch zusammengefasst, das den Titel trägt: „Expedition Welt. Vom Abenteuer, sich zu engagieren.
  • Rezensionen - Schaber, Romuald (33%)
  • Blutmilch. Wie die Bauern ums Überleben kämpfen
    „Er pflüget den Boden, er egget und sät, und rührt seine Hände frühmorgens bis spät“. Das Bild des Bauern, der von seiner Hände Arbeit und einer guten Ernte lebt, steckt immer noch in den Köpfen. Ein Milchbauer ist demnach jemand, der seine Kühe melkt, deren Milch verkauft und von dem Erlös seinen Lebensunterhalt bestreitet. Nur: das Bild stimmt nicht mehr. Denn der Bauer verkauft seine Milch gar nicht – er liefert sie ab. Als Verkäufer würde er den Preis bestimmen, aber als Lieferant wird ihm der Preis diktiert. Milch wird an Molkereien geliefert, und warum der Bauer nicht einfach zur nächsten Molkerei geht, wenn ihm ein unrentabler Preis geboten wird, davon handelt das Buch „Blutmilch“ von Romuald Schaber.
  • Rezensionen - Elliot, Jason (33%)
  • Persien. Gottes vergessener Garten. Meine Reise durch den Iran
    Vor 30 Jahren kam es im Iran zu einem dramatischen Machtwechsel. Die islamische Revolution veränderte das Land nachhaltig. Seither wird der Iran im Westen wenig differenziert und außerordentlich kritisch wahrgenommen. Darüber vergisst man leicht, genauer hinzuschauen. Der britische Reiseschriftsteller Jason Elliot hat genau das gemacht. Er verbrachte mehrere Jahre in dem Land am persischen Golf und begegnete den Spuren der Revolution nur am Rande – dafür aber einer außerordentlich reichhaltigen Kultur.
  • Rezensionen - Marazzi, Christian (33%)
  • Verbranntes Geld
    Von der Finanzkrise war in letzter Zeit mehr als genug zu hören; die medialen Wogen ebben nicht ab. Aber es ist ja auch nicht irgendeine Krise – es ist „die Krise der Krisen“, der Zusammenbruch eines kulturellen, politischen und ökonomischen Modells. Drastische Worte, zu finden in der Einleitung des soeben in der deutschsprachigen Übersetzung erschienenen Buches „Verbranntes Geld“ des Schweizer Wirtschaftswissenschaftlers Christian Marazzi. Mit seiner scharfen und knappen Analyse, deren Original bereits 2009 erschien, befeuert Marazzi die ohnehin schon angeheizte Diskussion – polemisch und sachlich zugleich.
  • Rezensionen - Arnold, Rolf (33%)
  • Aberglaube Disziplin
    Der langjährige Leiter des Internats Schloss Salem, Bernhard Bueb, verfasste 2006 eine kleine, im List-Verlag erschienene Streitschrift mit dem Titel: „Lob der Disziplin“. Darin fordert er unter anderem eine vorbehaltlose Anerkennung von Autorität und Disziplin. Seine Streitschrift verdiente den Titel, denn sie entfachte einen breiten Diskurs über den vermeintlichen Erziehungsnotstand in Deutschland. Eine Antwort wurde von dem Pädagogen Rolf Arnold verfasst. Sie lautet: „Aberglaube Disziplin“.
  • Rezensionen - Helfrich, Silke und Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (33%)
  • Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter
    Wem gehört sie eigentlich, die Welt? Mein Auto gehört mir, klar – aber die Luft, in die die Abgase dieses Autos gelangen, wem gehört sie? Der Computer gehört auch mir – aber die Software, die ich mir gerade ganz legal und kostenlos aus dem Internet heruntergeladen habe, gehört mir die jetzt auch? Kann ich sie vielleicht sogar erweitern, verbessern und dann unter eigenem Namen verkaufen? Und was ist mit den Bohnen, die hinten im Garten wachsen – mache ich mich strafbar, wenn ich sie nicht nur esse, sondern das Saatgut selbst vermehre?
    Silke Helfrich und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich als Herausgeber des Buches „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter“ dieser Fragen angenommen. Herausgekommen ist eine fundierte und breit gefächerte Zusammenstellung von Einzelbeiträgen, die das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
  • Rezensionen - Roth, Gerhard (33%)
  • Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten
    Für die Tatsache, dass wir nicht nur vom Verstand, sondern auch ganz maßgeblich durch unser unbewusstes Ich gesteuert werden, hat Siegmund Freud bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Augen geöffnet. Er wurde seinerzeit dafür noch heftig angefeindet; heutzutage lässt sich der Einfluss des Unbewussten auch von Seiten der Hirnforschung nachweisen. In einem neuen Buch von Gerhard Roth, der promovierter Philosoph und Biologe ist, wird der aktuelle und übrigens sehr spannende Stand des Wissens über uns Selbst zusammengestellt und der Frage nachgegangen, warum wir so handeln, wie wir es tun. Das Buch heißt „Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten“ und ist bei Klett-Cotta erschienen.
  • Rezensionen - Ziegler, Günter M. (33%)
  • Darf ich Zahlen? Geschichten aus der Mathematik
    Wieso gibt es eigentlich keinen Nobelpreis für Mathematik? Weil Alfred Nobel, Stifter des Preises, darin keine Wissenschaft sah, die zum Wohle der Menschheit beiträgt. Diese Einschätzung wird vermutlich von vielen geteilt, die sich schmerzlich an das Schulfach Mathe erinnern. Dass „Mathe machen“ aber eigentlich etwas ganz anderes und außerordentlich Spannendes ist, will Günter Ziegler mit seinem neuen Buch vermitteln. Sein Wunschtitel dafür lautete „Darf ich ein paar Zahlen in den Raum stellen, um die Diskussion zu versachlichen?“. Das war dem Verleger allerdings eindeutig zu lang – so heißt es nun schlicht „Darf ich Zahlen?“.
  • Rezensionen - Fischer, Theo (33%)
  • Wu Wei. Fragen und Antworten
    Ein skurriler Mönch, der irgendwo in den Bergen durch Meditation und Fasten  nach Erleuchtung sucht – so könnte man eine westliche Vorstellung über den Taoismus umreißen. Der Taoismus hat seinen Ursprung in China, wo er um das Jahr 400 v. Chr. entstanden ist. Neben einer religiösen Ausrichtung gibt es auch den philosophischen Taoismus, der sehr bescheiden daherkommt. Er lehrt die Einheit der Dinge – ohne, dass irgendwelche Forderungen oder Belohnungen anheim gestellt werden. Die Inhalte des Taoismus sind im Tao-Te-king überliefert, das von Laotse verfasst wurde. Der gut 80 Abschnitte umfassende Text übt auch heute noch eine große Faszination aus – aber: wie überträgt man die Lehre in die Gegenwart und auf den eigenen Alltag, der meist eher hektisch und wenig meditativ verläuft? Zu dieser Frage finden sich in dem neuen Buch von Theo Fischer „Wu Wei. Fragen und Antworten“ interessante Anregungen.
  • Rezensionen - Bäuerlein, Theresa (33%)
  • Fleisch essen, Tiere lieben. Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können.
    Fleisch essen und dennoch Tiere lieben – geht das? Grundsätzlich ja, sagt die Journalistin Theresa Bäuerlein – und schreibt ein Buch darüber. Es beginnt, wie es endet: mit der Hinwendung zum Fleisch. Am Anfang steht der selig-unschuldige Wurstgenuss aus Kindertagen, am Ende der gemäßigte Fleischkonsum einer geläuterten Erwachsenen. Dazwischen liegen etliche kulinarische Wanderjahre der Autorin. Sie ist lange überzeugte Vegetarierin, experimentiert auch mit veganen Ernährungsformen. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen umkreist sie eine zentrale Frage: gibt es tatsächlich eine „friedliche“ und damit aus ethischer Sicht bessere Ernährungsweise? Der Untertitel lässt erahnen, dass die Antwort vielschichtig ausfällt. „Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können“ – in dem Buch werden so manche liebgewonnenen Grundsätze kräftig auf den Kopf gestellt.
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