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Suchergebnisse für "einfach" [30 Treffer]

  • Rezensionen - Helfrich, Silke und Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (100%)
  • Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter
    Wem gehört sie eigentlich, die Welt? Mein Auto gehört mir, klar – aber die Luft, in die die Abgase dieses Autos gelangen, wem gehört sie? Der Computer gehört auch mir – aber die Software, die ich mir gerade ganz legal und kostenlos aus dem Internet heruntergeladen habe, gehört mir die jetzt auch? Kann ich sie vielleicht sogar erweitern, verbessern und dann unter eigenem Namen verkaufen? Und was ist mit den Bohnen, die hinten im Garten wachsen – mache ich mich strafbar, wenn ich sie nicht nur esse, sondern das Saatgut selbst vermehre?
    Silke Helfrich und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich als Herausgeber des Buches „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter“ dieser Fragen angenommen. Herausgekommen ist eine fundierte und breit gefächerte Zusammenstellung von Einzelbeiträgen, die das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
  • Rezensionen - Brodde, Kirsten (60%)
  • Protest! Wie ich die Welt verändern und dabei auch noch Spaß haben kann!
    Bonuszahlungen für Bankenchefs sorgen immer wieder für reichlich Unmut. Vor allem, wenn die Bank mit öffentlichen Geldern vor der Pleite gerettet wurde. Für Unmut sorgen auch andere Dinge: Großbaustellen oder rechtsradikale Aufmärsche, gefällte Bäume oder schlechtes Kantinenessen. Aber was kann man schon tun? Als Einzelner, so scheint es, nur zähneknirschend zusehen. Stimmt nicht, sagt die Journalistin Kirsten Brodde – denn jeder kann protestieren, und Protest kann viel bewegen. So lautet denn auch der vielleicht allzu hoch gegriffene Titel ihres Buches: „Protest! Wie ich die Welt verändern und dabei auch noch Spaß haben kann.“
  • Rezensionen - Reynolds, Richard (60%)
  • Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest
    Das wäre doch mal was:
    Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, hat sich die ewig ungepflegte Brachfläche hinter der Bushaltestelle in ein Blütenmeer verwandelt. In dem grauen Betonkübel am Hauseingang sprießen plötzlich Tomaten und Kürbissen, und der triste Straßenrand ist von bunten Sonnenblumen gesäumt.
    Eine wundersame Eingebung des Grünflächen-Amtes – oder eher das Werk von Guerilleros? Wer die Guerilla-Variante für Unfug hält, den belehrt Richard Reynolds eines besseren. Denn es gibt sie wirklich, die Guerilleros in der Stadt. Bewaffnet mit Hacken, Samentüten und einem Sack voll Erde kämpfen sie im kleinen wie im großen für die Kultivierung ungenutzten Landes. Richard Reynolds, Autor des Buches „Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest“ begann seine Karriere eher bescheiden. Fünf Monate, nachdem er 2004 in ein tristes siebziger-Jahre-Hochhaus bei London gezogen war, vermisste er nicht nur die Gartenarbeit, sondern störte sich auch zunehmend an den vernachlässigten und von Müll übersäten Beeten rund um das Haus. Er wurde kurzerhand selbst aktiv: mitten in der Nacht hackte er sich durch das erste Beet, entfernte den Müll und bepflanzte es neu. Das Buch, das aus der ungewöhnlichen Leidenschaft Reynolds entstanden ist, ist interessant und amüsant zu lesen – vor allem aber ist es ein fundiertes Handbuch für jeden, der sich der Bewegung anschließen will.
  • Rezensionen - O'Hare, Mick (60%)
  • Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst
    Wer sich schon immer mal als Wissenschaftler betätigen wollte, bisher aber noch nicht die Gelegenheit dazu hatte, für den ist vielleicht das neue Buch von Mick O’Hare interessant. Darin werden Experimente für den Hausgebrauch beschrieben - was nichts anderes bedeutet, als dass man mit ganz alltäglichen Zutaten wissenschaftliche Fragestellungen löst. „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst“, so der durchaus ernstgemeinte Titel.
  • Rezensionen - Müller, Karin (40%)
  • Gespräche mit Katzen
    Miteinander reden können – in der Beziehung von Mensch zu Mensch ist das eine wesentliche und manchmal schwierige Angelegenheit. Aber wie steht es mit der Kommunikation zwischen Mensch und Tier?
    Natürlich sprechen wir zu unserem Hund oder unserer Katze – aber können die uns auch verstehen? Und können die Tiere vielleicht sogar uns etwas mitteilen, was über ein Bellen oder Miauen hinausgeht? Die Antwort, die Karin Müller in ihrem neuen Buch „Gespräche mit Katzen“ vertritt, ist ein eindeutiges „Ja“.
  • Rezensionen - Willke, Gerhard (40%)
  • Armut - was ist das? Eine Grundsatzanalyse.
    Die Armutsdebatte wird in Deutschland an vielen Fronten geführt. Wohlfahrtsverbände beklagen eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft in arm und reich, Gewerkschaften fordern einen angemessenen Mindestlohn, und immer mehr Empfänger von Sozialleistungen setzen ihre Forderungen mittlerweile auf dem Rechtswege durch. Aber was ist eigentlich Armut? Wo genau verläuft die Grenze zwischen reich und arm, und wer legt sie fest? Dem Phänomen der Armut hat der Wirtschaftswissenschaftler Gerhard Willke eine Grundsatzanalyse gewidmet.
  • Rezensionen - Dirks, Thorsten (40%)
  • Ich, Du, Er, Sie, Es und Wir. Wie wir kommunizieren werden
    Menschen wollten sich immer schon mitteilen. Was mit der Höhlenmalerei begann, sind heute Handy und Internet. Wie verändern diese neuen Kommunikationsmittel eigentlich unseren Alltag, und wie gehen wir damit um? Dieser Frage widmet sich ein Buch mit dem Titel „Ich, Du, Er, Sie, Es und Wir. Wie wir kommunizieren werden"; Autor ist Thorsten Dirks.
  • Rezensionen - Roth, Gerhard (20%)
  • Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten
    Für die Tatsache, dass wir nicht nur vom Verstand, sondern auch ganz maßgeblich durch unser unbewusstes Ich gesteuert werden, hat Siegmund Freud bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Augen geöffnet. Er wurde seinerzeit dafür noch heftig angefeindet; heutzutage lässt sich der Einfluss des Unbewussten auch von Seiten der Hirnforschung nachweisen. In einem neuen Buch von Gerhard Roth, der promovierter Philosoph und Biologe ist, wird der aktuelle und übrigens sehr spannende Stand des Wissens über uns Selbst zusammengestellt und der Frage nachgegangen, warum wir so handeln, wie wir es tun. Das Buch heißt „Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten“ und ist bei Klett-Cotta erschienen.
  • Rezensionen - Nassehi, Armin (20%)
  • Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys
    Wenn ein Außenstehender unsere Gesellschaft beobachten würde, was fiele ihm dann auf? Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, hat sich aufgemacht, unser Alltagsleben zu beleuchten. Warum reden wir im Zug anders über geschäftliche Dinge als in der Kantine? Wieso verhalten wir uns als Besucher einer Kunstausstellung auf eine bestimmte Weise, die individuell und doch vorhersehbar ist? Und wie nehmen wir uns und unsere Umgebung eigentlich wahr?
    Nassehi gelangt bei der Analyse des Alltagsgeschehens zu überraschenden Schlussfolgerungen. „Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys“ so der Titel seines Buches, das beim Murmann-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Gifford, Rob (20%)
  • China Road. Entlang der Route 312 quer durch das Land
    Wer China von Ost nach West durchqueren will, von Shanghai bis zur kasachischen Grenze, hat einen Weg von knapp 5000 km vor sich. Er kann einer einzigen Straße folgen, der Route 312, die in Teilen dem Verlauf der alten Seidenstraße folgt. Rob Gifford, langjähriger Chinakorrespondent des amerikanischen Senders National Public Radio, hat zum Abschluss seiner Korrespondententätigkeit diese Reise angetreten. Seine Eindrücke hat er in einem Buch zusammengefasst: „China Road. Entlang der Route 312 quer durch das Land.“
  • Rezensionen - Elter, Andreas (20%)
  • Bierzelt oder Blog? Politik im digitalen Zeitalter
    Barack Obama hat es 2008 beim Präsidentschaftswahlkampf vorgemacht, und alle wollten es kopieren: die Nutzung des Internets als gigantische Werbetrommel. Im sogenannten Superwahljahr 2009 haben auch die deutschen Parteien verstärkt auf das Internet gesetzt – aber hatten sie damit eigentlich Erfolg? Oder waren die Wähler doch eher mit den klassischen Methoden zu erreichen? „Bierzelt oder Blog – Politik im digitalen Zeitalter“ – so der Titel des Buches, in dem der Historiker und Medienwissenschaftler Andreas Elter diesen Fragen nachgeht.
  • Rezensionen - Ferguson, Niall (20%)
  • Der Aufstieg des Geldes. Die Währung der Geschichte
    Die Finanzkrise ist derzeit in aller Munde. Darüber vergisst man leicht, dass auch Geld eine Geschichte hat. Der Brite Niall Ferguson hat sich dieser Geschichte angenommen und ein Buch darüber geschrieben mit dem Titel: „Der Aufstieg des Geldes. Die Währung der Geschichte“. Dieser Titel ist eine bewusste Anspielung auf das Buch „Der Aufstieg des Menschen“ von Jacob Bronowski, das sich mit der menschlichen Evolution beschäftigt – denn die Geldgeschichte ist mit ihrem schöpferischen und zugleich zerstörerischem Potential der Evolution nicht unähnlich.
  • Rezensionen - Janzing, Bernward (20%)
  • Störfall mit Charme. Die Schönauer Stromrebellen im Widerstand gegen die Atomkraft
    Ein Störfall mit Charme - der Titel des Buches ist geschickt gewählt. Der Begriff „Störfall“ ruft augenblicklich die atomare Katastrophe von Tschernobyl 1986 wach, die für das Buch eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig käme aber wohl niemand auf die Idee, diese Katastrophe als einen Störfall mit Charme zu bezeichnen. Der Charme liegt woanders, nämlich in der außergewöhnlichen Reaktion der kleinen Schwarzwaldgemeinde Schönau auf diese Katastrophe. Genau darum geht es in dem Buch.
  • Rezensionen - Schatz, Gottfried (20%)
  • Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie
    „Die Fremden in mir“ – so lautete der Titel eines Essays, den der Biochemiker Gottfried Schatz 2006 in der Neuen Züricher Zeitung veröffentlichte. Er handelt von atmenden Bakterien, die sich in anderen Zellen einnisteten. Aus dieser feindlichen Übernahme entstand im Laufe der Evolution ein wesentlicher Baustein des Lebens: die Mitochondrien. Das Besondere des Essays ist, dass er im Feuilletonteil erschien – auf Drängen des Autors, um den Graben zwischen Natur- und Geisteswissenschaften zu überbrücken. Jetzt ist von Schatz ein Buch herausgekommen, das ebenfalls einen weiten Bogen schlägt: „Feuersucher. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebensenergie“, so der Titel.
  • Rezensionen - Durmaz, Betül (20%)
  • Döner, Machos und Migranten. Mein zartbitteres Lehrerleben
    Das Buch „Döner, Machos und Migranten. Mein zartbitteres Lehrerleben“ beleuchtet einmal mehr das Dauerthema Erziehung. Geschrieben von der Lehrerin Betül Durmaz, die an einer Gelsenkirchener Förderschule unterrichtet, sorgte es von Anfang an für Diskussionsstoff – zu Stichworten wie Schulsystem, Migranten und Integration.
  • Rezensionen - Marazzi, Christian (20%)
  • Verbranntes Geld
    Von der Finanzkrise war in letzter Zeit mehr als genug zu hören; die medialen Wogen ebben nicht ab. Aber es ist ja auch nicht irgendeine Krise – es ist „die Krise der Krisen“, der Zusammenbruch eines kulturellen, politischen und ökonomischen Modells. Drastische Worte, zu finden in der Einleitung des soeben in der deutschsprachigen Übersetzung erschienenen Buches „Verbranntes Geld“ des Schweizer Wirtschaftswissenschaftlers Christian Marazzi. Mit seiner scharfen und knappen Analyse, deren Original bereits 2009 erschien, befeuert Marazzi die ohnehin schon angeheizte Diskussion – polemisch und sachlich zugleich.
  • Rezensionen - Huismann, Wilfried (20%)
  • Schwarzbuch WWF. Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda
    Ein Schwarzbuch hat, naturgemäß, nicht nur eine geneigte Leserschaft. Denn es wird in der Absicht geschrieben, Verborgenes ans Licht zu holen. Enthüllungsliteratur also; der Pranger der Neuzeit. Was aber, wenn der Angeprangerte eigentlich ein gutes Image hat? Dann wird es besonders brisant. Das „Schwarzbuch WWF“ von Wilfried Huismann ist ein solcher Fall. Der World Wildlife Fund, kurz WWF, steht mit seinem Symbol, dem Panda, ganz oben auf der Liste der glaubwürdigen und beliebten Naturschutzorganisationen – weltweit. Das könnte sich deutlich ändern, wenn die von Huismann recherchierten Vorwürfe Bestand haben. 256 Seiten Sprengstoff also.
  • Rezensionen - Clement, Rolf und Jöris, Paul Elmar (20%)
  • Die Terroristen von nebenan. Gotteskrieger aus Deutschland
    Ende April 2010 wurde ein Islamist von Nordrhein-Westfalen nach Saarbrücken überstellt, um dort eine zwölfjährige Haftstrafe zu verbüßen. Sein Name: Daniel Schneider. Aufgewachsen in Neunkirchen und katholisch erzogen, konvertiert Schneider mit 19 Jahren zum Islam. Drei Jahre später, 2007, werden er und drei weitere Islamisten, die sogenannte Sauerland-Gruppe,  wegen geplanter Bombenanschläge gegen US-Einrichtungen in Deutschland verhaftet.
    Schneider ist mittlerweile kein Einzelfall mehr, wie auch die aktuellen Meldungen zu Eric Breininger zeigen. Der Dschihad, der „Heilige Krieg“, scheint in manchen Kreisen „cool“ zu werden. Vermehrt suchen junge Männer aller Gesellschaftsschichten in der extremen islamistischen Radikalisierung eine neue Orientierung. Eine Entwicklung, die von den Journalisten Rolf Clement und Paul Elmar Jöris seit Jahren beobachtet wird. „Die Terroristen von nebenan. Gotteskrieger aus Deutschland“ – so der Titel ihres Buches, das jetzt beim Piper-Verlag erschienen ist.
  • Rezensionen - Crawford, Matthew (20%)
  • Ich schraube, also bin ich. Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen
    Wer seinen Lohn als eine Art Schmerzensgeld empfindet und abends mit der Frage nach Hause kehrt, was er eigentlich geleistet hat, dem geht es vielleicht ähnlich wie Matthew Crawford. Den Philosophen und Motorradmechaniker aus Virginia hat seine Suche nach einer befriedigenden und erfüllenden Tätigkeit zu allgemeinen Fragen geführt. Was unser Verhältnis zur Arbeit eigentlich ausmacht und welchen Umgang wir mit den Dingen pflegen, dazu hat er ein Buch geschrieben. „Ich schraube, also bin ich. Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen“, so der Titel.
  • Rezensionen - Twickel, Christoph (20%)
  • Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle
    Wie definiert sich eigentlich eine Stadt, und wer darf sie wie nutzen? Der amerikanische Soziologe Louis Wirth hat Städte in den 1930er Jahren als „relativ große, dicht besiedelte und dauerhafte Niederlassungen gesellschaftlich heterogener Individuen“ bezeichnet. Das klingt abstrakt – aber: die „verdichtete Unterschiedlichkeit“ gilt auch heute noch als prägendes Merkmal städtischen Lebens. Dabei sieht die Realität vielfach anders aus: nicht Unterschiedlichkeit, sondern Entmischung ist Kennzeichen vieler Stadtteile. Die korrekte Bezeichnung dafür lautet "Gentrifizierung". Was es damit auf sich hat, hat Christoph Twickel zusammengetragen. Sein gerade erschienenes Buch mit dem Titel "Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle" erlaubt einen Blick hinter manch blendende Fassade moderner Stadtentwicklung.
  • Rezensionen - Butcher, Tim (20%)
  • Blood River. Ins dunkle Herz des Kongo
    In einem aktuellen Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung beschreibt Erhard Eppler die zunehmende Gefahr einer entstaatlichten Gewalt. Diese Gewalt entsteht dort, wo Staaten zerfallen – mehr als 20 Staaten mit zusammen gut 880 Millionen Einwohnern sind derzeit davon betroffen. Einer von ihnen ist die Demokratische Republik Kongo.
    Der britische Journalist Tim Butcher hat sich 2004 aufgemacht, den Kongo von Ost nach West zu durchqueren. Seine Eindrücke hat er in dem Buch „Blood River“ festgehalten, das nun mit gleichem Titel auch auf Deutsch erhältlich ist.
  • Rezensionen - Schaber, Romuald (20%)
  • Blutmilch. Wie die Bauern ums Überleben kämpfen
    „Er pflüget den Boden, er egget und sät, und rührt seine Hände frühmorgens bis spät“. Das Bild des Bauern, der von seiner Hände Arbeit und einer guten Ernte lebt, steckt immer noch in den Köpfen. Ein Milchbauer ist demnach jemand, der seine Kühe melkt, deren Milch verkauft und von dem Erlös seinen Lebensunterhalt bestreitet. Nur: das Bild stimmt nicht mehr. Denn der Bauer verkauft seine Milch gar nicht – er liefert sie ab. Als Verkäufer würde er den Preis bestimmen, aber als Lieferant wird ihm der Preis diktiert. Milch wird an Molkereien geliefert, und warum der Bauer nicht einfach zur nächsten Molkerei geht, wenn ihm ein unrentabler Preis geboten wird, davon handelt das Buch „Blutmilch“ von Romuald Schaber.
  • Rezensionen - Elliot, Jason (20%)
  • Persien. Gottes vergessener Garten. Meine Reise durch den Iran
    Vor 30 Jahren kam es im Iran zu einem dramatischen Machtwechsel. Die islamische Revolution veränderte das Land nachhaltig. Seither wird der Iran im Westen wenig differenziert und außerordentlich kritisch wahrgenommen. Darüber vergisst man leicht, genauer hinzuschauen. Der britische Reiseschriftsteller Jason Elliot hat genau das gemacht. Er verbrachte mehrere Jahre in dem Land am persischen Golf und begegnete den Spuren der Revolution nur am Rande – dafür aber einer außerordentlich reichhaltigen Kultur.
  • Rezensionen - Idel, Anita (20%)
  • Die Kuh ist kein Klima-Killer! Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können
    Wer die Welt einmal aus der Sicht des Pansens betrachten möchte, sollte das Buch von Anita Idel zur Hand nehmen. Der Pansen gehört zum Verdauungssystem der Kuh; er ist einer von insgesamt drei Vormägen, denen Kühe die erstaunliche Fähigkeit verdanken, Gras in Fleisch und Milch zu verwandeln. Dass dazu Milliarden von Mikroorganismen beitragen, die im Pansen leben, gehört zu den eher naheliegenden Erkenntnissen, die Idels neues Buch vermittelt. Ungewöhnlicher schon die Frage, was der Pansen der Kühe mit der menschlichen Besiedlung ferner Planeten zu tun hat, oder auch, ob die Milch von behornten Kühen anders schmeckt? Idel schlägt einen weiten und überaus interessanten Bogen ausgehend vom Verdauungssystem der Wiederkäuer – was der Titel ihres Buches indes kaum vermuten lässt.
  • Rezensionen - Eissele, Ingrid (20%)
  • Kalte Kinder. Sie kennen kein Mitgefühl. Sie entgleiten uns
    Wenn Kinder oder Jugendliche exzessive Gewalttaten ausüben, ruft das neben allen anderen Gefühlen vor allem tiefe Beklemmung und Ratlosigkeit hervor. Wie ist es möglich, dass schon ein Kind keinerlei Mitgefühl empfindet und nicht aufhört zu quälen, wenn sein Opfer am Boden liegt? Wie ist es möglich, dass andere Kinder den Täter anstacheln oder sogar bei seiner Tat filmen, anstatt dem Opfer zu helfen?
  • Rezensionen - Shaxson, Nicholas (20%)
  • Schatzinseln. Wie Steueroasen die Demokratie untergraben.
    In der derzeitigen Euro-Krise könnte man den Eindruck gewinnen, es gäbe zu wenig Geld. Viele Europäer wollen die Notenpresse anwerfen, um hochverschuldete Mitgliedsstaaten und letztlich den Euro zu retten. Dabei folgt das Kapital schon längst ganz anderen Spielregeln: es strömt in ungeahnten Summen um den Globus, aber in den Staatskassen bleibt nur ein Bruchteil davon hängen. Wie das Prinzip Kapitalflucht funktioniert und was es mit den vielzitierten Steueroasen auf sich hat – der britische Autor und Wissenschaftler Nicholas Shaxson geht diesen Fragen seit Jahren nach. Sein aktuelles Buch zum Thema trägt den Titel: „Schatzinseln. Wie Steueroasen die Demokratie untergraben“.
  • Rezensionen - Goodfellow, Peter (20%)
  • Gefiederte Architekten. Die Kunst des Nestbaus im Vogelreich
    Schon mal darüber nachgedacht, wie Vogelnester entstehen? Die Frage liegt in dieser Jahreszeit ja geradezu in der Luft. In den meisten Fällen ist es jedenfalls nicht damit getan, einfach ein paar Zweige übereinander zu legen. Wer das Glück hat, ein Nest zu entdecken, sollte ruhig mal genauer hinschauen. Das wäre ganz im Sinne des britischen Ornithologen Peter Goodfellow. Er ist pensionierter Lehrer und Vogelkundler aus Leidenschaft. Sein neuestes Buch mit dem Titel „Gefiederte Architekten“ vermag selbst eingefleischte Stubenhocker dazu verleiten, mal einen Blick nach draußen zu werfen. Da gibt es nämlich Erstaunliches zu entdecken.
  • News - Favoriten (20%)
  • Rezensionen - Reitter, Karl (20%)
  • Bedingungsloses Grundeinkommen
    Mal ehrlich – wenn Sie morgens zur Arbeit fahren, weshalb tun Sie das eigentlich? Allein wegen des Geldes? Oder doch eher selbstbestimmt, aus innerem Antrieb? Wie auch immer die Antwort lautet - das bedingungslose Grundeinkommen wäre vielleicht eine verlockende Alternative. Denn es verspricht ein halbwegs auskömmliches Leben ohne den Zwang zur Erwerbsarbeit. Kann das wirklich funktionieren, und würde dann überhaupt noch jemand zur Arbeit gehen? Mit diesen Fragen hat sich jüngst der Österreicher Karl Reitter auseinandergesetzt. Sein kleines Buch zu diesem durchaus großen Thema ist nun in der Edition kritik und utopie des mandelbaum-Verlages erschienen. Und es bietet allerhand Bedenkenswertes.
  • Rezensionen - Löwer, Hans-Joachim (20%)
  • Mandelas schweres Erbe. Südafrika am Scheideweg
    Als Nelson Mandela vor gut zwanzig Jahren das Gefängnis verließ, begann für Südafrika eine neue Zeit. Das Ende der Apartheid, der erste schwarze Präsident des Landes, eine Politik der Versöhnung – in den 1990er Jahren herrschte Aufbruchstimmung. Aber – was ist aus den Visionen jener Zeit geworden? Der renommierte Journalist Hans-Joachim Löwer hat das Land bereist und sich ein Bild gemacht. „Mandelas schweres Erbe. Südafrika am Scheideweg“, so der Titel seines Buches.
23.08.2013

 

Das Feature zum Thema:

Künstlich. Intelligent. Klug? Aufbruch in die smarte Gesellschaft

lief am 28.7.2013 in Länge Sieben beim Saarländischen Rundfunk (SR2). Näheres siehe unter

www.sr-online.de

Ein Nachhören der Sendung ist dort möglich!

 

Das Feature zum Thema:

Jenseits von Markt und Staat - Begegnungen in der Allmende

lief am 4.9.2012 um 19.15h beim Deutschlandfunk. Näheres siehe unter

www.dradio.de

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