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Suchergebnisse für "brach" [16 Treffer]

  • Rezensionen - Kohn, Martin (100%)
  • Handbuch Weltraumtourismus
    Selbst für den Durchschnittstouristen sind 400 km eigentlich ein Katzensprung - zumindest, wenn man sich auf der Erde bewegt. Wer jedoch im wahrsten Sinne des Wortes darüber hinaus will, muss ambitioniert und zahlungskräftig zugleich sein. Rund 15 - 20 Mio Euro kostet derzeit eine achttägige Reise zur Internationalen Raumstation ISS – aber man sollte nicht glauben, dass der Preis die Nachfrage allzu sehr schmälert. Im Gegenteil – die Warteliste ist lang. Schließlich ist der Platz begrenzt: gerade einmal 6 Menschen konnten bislang als Touristen zur ISS fliegen. Der kanadische Clown Guy Laliberté, der Anfang Oktober diesen Jahres zur ISS aufbrach, könnte vorläufig allerdings auch der letzte zahlende Gast sein, denn die Zukunft der Shuttleflüge ist ungewiss. Wer dennoch davon träumt, einmal in den Weltraum vorzudringen, muss also andere Wege finden. Im „Handbuch Weltraumtourismus“ von Martin Kohn sind sie beschrieben.
  • Rezensionen - Lopez, Barry (100%)
  • Als ich aus der Welt verschwand
    Der Schriftsteller Barry Lopez,1945 in den USA geboren, gilt als großer amerikanischer Erzähler - in Deutschland ist er bislang jedoch relativ unbekannt. Auf zahllosen Reisen besuchte er die Arktis, hat archäologische Expeditionen und eingeborene Jäger auf allen Kontinenten begleitet. Für das Buch ‚Arktische Träume’, eine Liebeserklärung an eine Landschaft, erhielt er den National Book Award. Der S. Fischer-Verlag hat jetzt ein weiteres Buch von ihm auf Deutsch herausgebracht: „Als ich aus der Welt verschwand“, so der Titel.
  • Rezensionen - Janzing, Bernward (50%)
  • Störfall mit Charme. Die Schönauer Stromrebellen im Widerstand gegen die Atomkraft
    Ein Störfall mit Charme - der Titel des Buches ist geschickt gewählt. Der Begriff „Störfall“ ruft augenblicklich die atomare Katastrophe von Tschernobyl 1986 wach, die für das Buch eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig käme aber wohl niemand auf die Idee, diese Katastrophe als einen Störfall mit Charme zu bezeichnen. Der Charme liegt woanders, nämlich in der außergewöhnlichen Reaktion der kleinen Schwarzwaldgemeinde Schönau auf diese Katastrophe. Genau darum geht es in dem Buch.
  • Rezensionen - Helfrich, Silke und Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (50%)
  • Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter
    Wem gehört sie eigentlich, die Welt? Mein Auto gehört mir, klar – aber die Luft, in die die Abgase dieses Autos gelangen, wem gehört sie? Der Computer gehört auch mir – aber die Software, die ich mir gerade ganz legal und kostenlos aus dem Internet heruntergeladen habe, gehört mir die jetzt auch? Kann ich sie vielleicht sogar erweitern, verbessern und dann unter eigenem Namen verkaufen? Und was ist mit den Bohnen, die hinten im Garten wachsen – mache ich mich strafbar, wenn ich sie nicht nur esse, sondern das Saatgut selbst vermehre?
    Silke Helfrich und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich als Herausgeber des Buches „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter“ dieser Fragen angenommen. Herausgekommen ist eine fundierte und breit gefächerte Zusammenstellung von Einzelbeiträgen, die das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
  • Rezensionen - Upgang, Mechtild (50%)
  • Gewinn mit Sinn. Wie Sie Ihr Geld sicher anlegen - mit gutem Gewissen
    Mechthild Upgang, Agrarökonomin, Finanzplanerin und Autorin des Buches „Gewinn mit Sinn“, zeigt an diversen Beispielen wesentliche Aspekte des Geldanlegens. Zum einen: Finanzkrisen hat es immer schon gegeben, und es wird sie auch immer wieder geben. Außerdem: Vertrauen ist unersetzlich. Kredit leitet sich vom lateinischen „credere“ – glauben – ab, und wer als Handelspartner nicht aneinander glaubt, wird sich den für die Kreditvergabe notwendigen Vertrauensvorschuss kaum gewähren. Und schließlich: Menschen sind Herdentiere. Sie fällen Entscheidungen, weil sie sehen, dass sich andere ähnlich verhalten. Die Börse lebt von diesem gemeinsamen Vertrauensvorschuss, aber sie hängt auch an deren Tropf. Nachhaltige Geldanlagen stehen im Mittelpunkt des lesenswerten Buches.
  • Rezensionen - Huffschmid, Anne (50%)
  • Mexiko - Das Land und die Freiheit
    Zu Mexiko gibt es bereits unzählige Bücher. Und: Mexiko feierte im Jahr 2010 gleich zwei herausragende Jubiläen. Vor 200 Jahren begann es seinen Unabhängigkeitskrieg. Das Land löste sich von der spanischen Krone; vier Jahre später wurde die föderale Republik Mexiko mit eigener Verfassung ausgerufen. Zum hundertsten Jahrestag dieser Ereignisse, 1910, waren große Feierlichkeiten geplant; mit besonderem Pomp wollte der seit über einem Vierteljahrhundert regierende Staatspräsident Porfirio Diaz seine Herrschaft absichern. Doch die Rechnung ging nicht auf. Stattdessen begannen die Wirren der mexikanischen Revolution, und der Ruf nach „Tierra y Libertad!, Land und Freiheit!“ ist unvergessen.
    Die Kulturwissenschaftlerin Anne Huffschmid hat viele Jahre in Mexiko gelebt und als Gastwissenschaftlerin gearbeitet. Mit ihrem Buch: „Mexiko – Das Land und die Freiheit“ fügt sie den vielfältigen Werken nun eine facettenreiche und persönliche Analyse hinzu.
  • Rezensionen - Weisman, Alan (50%)
  • Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde
    „Wenn man Gesellschaften studiert, die einmal so selbstbewusst wie die unsere waren, dann zerfielen und schließlich vom Dschungel verschlungen wurden, erkennt man, wie außerordentlich empfindlich das Gleichgewicht zwischen Umwelt und Gesellschaft ist. Wenn es durch irgendein Ereignis gestört wird, kann alles zusammenbrechen. Zweitausend Jahre später bemüht sich dann jemand herauszufinden, was schief gelaufen ist.“
    So zitiert Alan Weisman in seinem Buch „Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde“ einen Archäologen, der sich mit dem plötzlichen Untergang der Maya-Kultur beschäftigt. Ein Zukunftsentwurf, bei dem auch die Vergangenheit eine große Rolle spielt.
  • News - Favoriten (50%)
  • Rezensionen - Yamashita, Michael (50%)
  • Westwärts von China nach Afrika. Auf den Suren des größten Seefahrers aller Zeiten - Zheng He
    Die olympischen Sommerspiele in der chinesischen Hauptstadt Peking stehen kurz bevor. Peking liegt erstaunlich weit im Norden des Landes; die Ursache dafür liegt rund 600 Jahre zurück. Damals wollte das Reich den Mongolen im Norden die Stirn bieten, und so wurde die Hauptstadt kurzerhand von Nanking nach Peking verlegt. Große Umbrüche wie jetzt zur Olympiade sind für die Stadt und das Reich also nichts Neues.
    Die frühere Hauptstadt Nanking war vor 600 Jahren auch Ausgangspunkt der erstaunlichen Reisen von Admiral Zheng He, die ihn bis nach Afrika führten. In Asien wird der Admiral als eine Art asiatischer Marco Polo verehrt, in Europa war er bislang weitgehend unbekannt. Erst das Jubiläumsjahr 2005 machte durch zahlreiche Ausstellungen und Filme auch hierzulande auf den großen chinesischen Entdecker aufmerksam.
    Der Fotograf Michael Yamashita ist den Spuren Zheng Hes gefolgt und hat einen Bildband geschaffen, der mehr ist als nur die Dokumentation der Reiseroute.
    Sein Buch „Westwärts von China nach Afrika “ ist jetzt - pünktlich zur Olympiade - als Sonderausgabe erschienen.
  • Rezensionen - Eissele, Ingrid (50%)
  • Kalte Kinder. Sie kennen kein Mitgefühl. Sie entgleiten uns
    Wenn Kinder oder Jugendliche exzessive Gewalttaten ausüben, ruft das neben allen anderen Gefühlen vor allem tiefe Beklemmung und Ratlosigkeit hervor. Wie ist es möglich, dass schon ein Kind keinerlei Mitgefühl empfindet und nicht aufhört zu quälen, wenn sein Opfer am Boden liegt? Wie ist es möglich, dass andere Kinder den Täter anstacheln oder sogar bei seiner Tat filmen, anstatt dem Opfer zu helfen?
  • Rezensionen - Castellanos, Laura (50%)
  • Kassensturz
    Subcomandante Marcos, bei einer Rede im lacandonischen Urwald. Die Nachrichten über einen Krieg im Süden Mexikos erreichen 1994 auch die europäischen Titelseiten. Sie sind eng verknüpft mit dem Bild von Marcos, der mit Sturmhaube und Pfeife zum Symbol der zapatistischen Bewegung wird. Jetzt, 15 Jahre nach Beginn des Aufstandes, ist es Zeit für einen Kassensturz.
    Den hat die Edition Nautilus nun vorgelegt, mit ihrem gleichnamigen Buch von Laura Castellanos. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Interviews, die Castellanos im Herbst 2007 mit dem markanten Anführer der Bewegung geführt hat. Marcos, über dessen wahre Identität bis heute spekuliert wird, zieht darin ein nachdenkliches Resümee dessen, was die Zapatisten erreicht haben - und er lässt auch einige persönliche Aspekte durchscheinen.
  • Rezensionen - Andres-Brümmer, Dagmar und Christof Schenk (50%)
  • Ein Platz für wilde Tiere
    „Der einzige, der einen Ozelotpelz braucht, ist der Ozelot!“. Dieser Satz stammt von Bernhard Grizmek, der Ende der 1950er Jahre u. a. durch spektakuläre Tierfilme – darunter „Serengeti darf nicht sterben“ – weltberühmt wurde. Nun hat die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, mit der Grizmek eng verbunden war, ihm ein Buch gewidmet: „Ein Platz für wilde Tiere“, heißt es, und es zeigt auf spannende Weise, welchen Aufgaben der Naturschutz heute gegenübersteht.
  • Rezensionen - Vieser, Michaela & Schautz, Irmela (50%)
  • Von Kaffeeriechern, Abtrittanbietern und Fischbeinreißern. Berufe aus vergangenen Zeiten
    Wer nach einem langen Tag zwischen Schreibtisch und endlosen Besprechungen manchmal das Gefühl hat, den falschen Job gewählt zu haben, vielleicht verbunden mit dem Gedanken: „früher war alles besser“, sollte das Buch von Michaela Vieser und Irmela Schautz zur Hand nehmen. „Von Kaffeeriechern, Abtrittanbietern und Fischbeinreißern“, so der Titel - eine Lektüre, die in genau jenes „früher“ entführt. Zwei Dutzend Berufe werden von den Autorinnen vorgestellt. Wahrlich keine Schreibtischjobs, sondern harte Knochenarbeit. Tätigkeiten, die den eigenen Beruf durchaus im neuen Licht erscheinen lassen.
  • Rezensionen - Idel, Anita (50%)
  • Die Kuh ist kein Klima-Killer! Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können
    Wer die Welt einmal aus der Sicht des Pansens betrachten möchte, sollte das Buch von Anita Idel zur Hand nehmen. Der Pansen gehört zum Verdauungssystem der Kuh; er ist einer von insgesamt drei Vormägen, denen Kühe die erstaunliche Fähigkeit verdanken, Gras in Fleisch und Milch zu verwandeln. Dass dazu Milliarden von Mikroorganismen beitragen, die im Pansen leben, gehört zu den eher naheliegenden Erkenntnissen, die Idels neues Buch vermittelt. Ungewöhnlicher schon die Frage, was der Pansen der Kühe mit der menschlichen Besiedlung ferner Planeten zu tun hat, oder auch, ob die Milch von behornten Kühen anders schmeckt? Idel schlägt einen weiten und überaus interessanten Bogen ausgehend vom Verdauungssystem der Wiederkäuer – was der Titel ihres Buches indes kaum vermuten lässt.
  • Rezensionen - Ljubic, Nicol (50%)
  • Schluss mit der Deutschenfeindlichkeit! Geschichten aus der Heimat
    Wer Müller oder Schulze heißt, den werden interessierte Fragen zu seinem Nachnamen und wo er denn herkommt eher verwundern. Auch käme wohl niemand auf die Idee, Herrn Müller oder Frau Meier für ihr akzentfreies Deutsch zu loben. Das ist anders, wenn man Ljubic oder Marinic oder Gorelik heißt – dann werden diese Fragen dauern gestellt, ob man will oder nicht. Da mag man sich dann sogar wünschen, Müller zu heißen – bloß, um in der eigenen Heimat Deutschland nicht aufzufallen. Der Autor Nicol Ljubic hat jetzt ein Buch herausgegeben, dass dieser Merkwürdigkeit nachspürt.
  • Rezensionen - Elliot, Jason (50%)
  • Persien. Gottes vergessener Garten. Meine Reise durch den Iran
    Vor 30 Jahren kam es im Iran zu einem dramatischen Machtwechsel. Die islamische Revolution veränderte das Land nachhaltig. Seither wird der Iran im Westen wenig differenziert und außerordentlich kritisch wahrgenommen. Darüber vergisst man leicht, genauer hinzuschauen. Der britische Reiseschriftsteller Jason Elliot hat genau das gemacht. Er verbrachte mehrere Jahre in dem Land am persischen Golf und begegnete den Spuren der Revolution nur am Rande – dafür aber einer außerordentlich reichhaltigen Kultur.
23.08.2013

 

Das Feature zum Thema:

Künstlich. Intelligent. Klug? Aufbruch in die smarte Gesellschaft

lief am 28.7.2013 in Länge Sieben beim Saarländischen Rundfunk (SR2). Näheres siehe unter

www.sr-online.de

Ein Nachhören der Sendung ist dort möglich!

 

Das Feature zum Thema:

Jenseits von Markt und Staat - Begegnungen in der Allmende

lief am 4.9.2012 um 19.15h beim Deutschlandfunk. Näheres siehe unter

www.dradio.de

Zum Nachhören der Sendung einfach eine kurze e-mail schicken!